»Synology Rackstation RS3618xs«: Flexibles Rackmount-NAS mit zwölf Einschüben

Die »Rackstation«-Reihe von Synology wächst um ein Modell mit zwölf Laufwerksschächten, das zahlreiche Erweiterungsmöglichkeiten bietet.

Firmen-NAS »Synology Rackstation RS3618xs«
(Foto: Synology)

Mit der »Rackstation RS3618xs« hat Synology ein weiteres NAS vorgestellt, das in Server-Racks installiert wird und dort zwei Höheneinheiten belegt. Es lässt sich mit zwölf SATA-Laufwerken im 3,5- und 2,5-Zoll-Format bestücken – wahlweise Festplatten oder SSDs, die als Schreib- und Lese-Cache zur Verbesserung der Performance eingesetzt werden können. Wird mehr Speicherplatz benötigt, lässt sich das NAS einfach mithilfe eines »RX1217«- oder »RX1217RP«-Gehäuses erweitern. So kann das System laut Hersteller auch als zentraler Dateiserver, Virtualisierungslösung oder Datensicherungsziel in größeren Unternehmen eingesetzt werden.

Synology hat das neue NAS mit einem »Intel Xeon D-1521« bestückt, einem Quadcore-Prozessor, der standardmäßig mit 2,2 und im Turbo-Modus mit 2,7 GHz taktet. Dazu kommen 8 GByte Arbeitsspeicher, die sich auf bis zu 64 GByte aufrüsten lassen. Für die Maximalbestückung muss allerdings der ab Werk im System steckende 8-GByte-Riegel ausgebaut werden, um alle vier Speicherbänke mit 16-GByte-Modulen belegen zu können.

Die Rackstation RS3618xs bietet vier Gigabit-LAN-Ports und zwei PCIe-Steckplätze, etwa für 10GbE-Netzwerkkarten. Darüber hinaus gibt es einen Konsolenport und zwei USB-3.0-Ports für den Anschluss externer Speicher. Das NAS unterstützt die Dateisysteme Btrfs und EXT4 und setzt auf Synologys NAS-Betriebssystem »DSM« (Diskstation Manager), das zahlreiche Anwendungen für Produktivumgebungen bereitstellt. Das Gerät ist ab sofort verfügbar, der UVP beträgt 2.775,10 Euro (inklusive Mehrwertsteuer).