Riverbed sucht Applikations- und Cloud-Spezialisten: Neue Regeln für Riverbed-Partner

Mit der Vorstellung seines Partnerprogramms testet Riverbed neue Wege in der Zusammenarbeit mit dem Channel. Welcher Stufe ein Reseller in dem Programm angehört, richtet sich nach ganz neuen Kriterien.

Giovanni Di Filippo, Vice President EMEA Channel & Sales bei Riverbed
(Foto: Riverbed)

Mit seinen Produkten zur WAN-Optimierung galt Riverbed lange als Spezialist im Markt. Mittlerweile stellt sich der amerikanische Hersteller allerdings wesentlich breiter auf. Vor allem durch die Übernahmen von Ocedo und Aternity im Jahr 2016 ist es Riverbed gelungen, sich ein zusätzliches Standbein im Wachstumsmarkt für Software-basierte Netzwerksteuerung aufzubauen. Die Ocedo-Technologie hat Riverbed mittlerweile in seine SDWAN-Lösung »SteelConnect« integriert. Mit dem Know-how des Spezialisten für Application Performance Management Aternity hat Riverbed seine Performance-Management- und Control-Suite »SteelCentral« optimiert. »Wir sind als Netzwerkspezialist gestartet, haben uns aber mittlerweile zu einem Applikations-fokussierten Unternehmen entwickelt«, sagt Dieter Klose, Channel Sales Director DACH bei Riverbed, im Gespräch mit CRN.

Die neue Aufstellung hat auch Folgen für die Channel-Strategie des Unternehmens. »Der Channel war für Riverbed früher eher ein Fulfilment-Instrument«, sagt Giovanni Di Filippo, Vice President EMEA Channel & Sales. »Heute haben die Partner einen ganz anderen Stellenwert.« Der Manager, der vor knapp zwei Jahren von SAP zu Riverbed gewechselt ist, hat seither die Vertriebsstrategie des Unternehmens komplett überarbeitet. Damals hatte der Hersteller in der Region EMEA rund 1.000 Partner. »Das war eine zu hohe Zahl für unseren Umsatz in Europa«, sagt Di Filippo. Mittlerweile fokussiert sich Riverbed sowohl auf der Reseller- als auch auf der Distributionsseite auf weniger Partner, mit denen der Hersteller dafür enger zusammenarbeitet.

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