Neues Partnerprogramm gestartet: Virtual Instruments baut Systemhaus-Channel auf

Um Systemhäuser und VARs für eine enge Zusammenarbeit zu gewinnen, hat Virtual Instruments ein neues Partnerprogramm vorgestellt. Bei der Einstufung der Partner geht der Hersteller neue Wege.

Chris James, Marketing Director EMEA bei Virtual Instruments
(Foto: Virtual Instruments)

Während Virtual Instruments beim Vertrieb seiner Lösungen bislang vor allem auf OEM-Partner wie Dell EMC, Hitachi Vantara (ehemals Hitachi Data Systems) und HPE gesetzt hat, möchte der Spezialist für Infrastructure Performance Management künftig enger mit dem klassischen Channel zusammenarbeiten. »Wir suchen in der DACH-Region verstärkt nach Partnerschaften mit Value Added Resellern«, sagt Chris James, Marketing Director EMEA bei Virtual Instruments.

Um die Zusammenarbeit mit Systemhäusern auf eine einheitliche Grundlage zu stellen, hat der amerikanische Hersteller Anfang des Jahres ein neues Partnerprogramm vorgestellt. Dabei möchte sich Virtual Instruments bewusst von klassischen Programmen abgrenzen, die Reseller entsprechend ihrem Umsatz und ihren absolvierten Zertifizierungen einstufen. Entscheidend, ob ein Systemhaus simpler VIP-Partner, Gold-VIP-Partner oder Platinum-VIP-Partner ist, sind nicht mehr Umsatz oder Zertifizierungen, sondern die Anzahl der Neukunden und die Zahl der registrierten Projekte, die ein Partner für Virtual Instruments generiert. »Das ist eine neue Art zu arbeiten«, sagt James im Gespräch mit CRN.

Für die Einstiegsstufe in das neue Programm ist eine Registrierung ausreichend. Um den Status als Gold-Partner zu erreichen, muss ein Reseller alle sechs Monate zwei neue Verkaufsgelegenheiten generieren, die in genehmigten Deal-Registrierungen münden. Für Partner der obersten Stufe Platinum gilt die Vorgabe von fünf neuen Deals im Zeitraum von sechs Monaten.

Übersicht