Studie zur Netzwerk-Automation in Unternehmen: Automation kommt im Netzwerk an

Die Mehrheit der Unternehmen möchten in den kommenden zwei Jahren ihre Netzwerke stärker automatisieren. Von diesem Schritt versprechen sie sich eine Reihe von Vorteilen, dennoch gibt es auch Hindernisse wie Sicherheitsbedenken und hohe Einmalinvestitionen.

Was der Automation im Weg steht

Bei der konkreten Implementierung von Netzwerk-Automation sind die Unternehmen dennoch bislang zurückhaltend. Als Gründe dafür geben sie Sicherheitsbedenken (41 Prozent), die Notwendigkeit steiler Lernkurven (39 Prozent) sowie hohe Einmalinvestitionen (38 Prozent) an. Diese Vor- und Nachteile mögen auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen, unterstreichen nach Ansicht von Juniper aber den Zwiespalt bei vielen Beteiligten zwischen den möglichen Geschäftsrisiken und den Vorteilen der Netzwerk-Automation.

Vor allem die Erwartungen und Bedenken rund um automatisierte Netzwerk-Security hielten sich bei den Befragten fast die Waage. Manche sind zuversichtlich, dass die reduzierten Möglichkeiten für menschliche Fehler bei der Security-Implementierung und dem Security-Betrieb einen höheren Schutz für Daten und Anwender bedeuten. Andere hingegen sind besorgt, dass die Automation einen Kontrollverlust der IT über Geräte und Daten mit sich bringt, die zuvor geschützt waren.

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