Studie von Autotask: Diese Themen bewegen IT-Dienstleister 2018

Die Digitalisierung verändert Arbeitsbedingungen und Geschäftsmodelle von IT-Dienstleistern. Eine Studie gibt nun Einblick, wie Systemhäuser die IT-Branche von heute und morgen einschätzen.

Neue Mitarbeiter dringend gesucht

Viele IT-Dienstleister sind auf der Suche nach neuen Mitarbeitern
(Foto: FotolEdhar/Fotolia)

3. Neueinstellungen und Vertragsverlängerungen

Mit einer guten Auftragslage steigt der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Auch für das kommende Jahr rechnen Systemhäuser laut der Studie mit einem Wachstum ihrer Mitarbeiterzahlen: 75 Prozent der Befragten planen, in nächster Zeit bis zu zehn neue Teammitglieder einzustellen. 64 Prozent – der höchste Wert – wollen im Service-Desk aufgestocken. Viele Dienstleister stellen zudem Ingenieure und Entwickler ein.

Bestandskunden zu halten, gelingt Systemhäusern derzeit offenbar recht gut: 61 Prozent der Studienteilnehmer gaben Vertragsverlängerungsquoten von 90 Prozent und mehr an. Als Grund für Vertragsverlängerungen nannten die Befragten an erster Stelle (48 Prozent) die hohe Nachfrage nach Managed Services und Cloud Services. Aber auch optimierte Service-Desk-Prozesse, Performance und Automatisierungseffizienz sowie die verbesserte Leistung der Servicetechniker gehören zu den Gründen, warum IT-Dienstleister ihre Kunden nach eigenen Angaben langfristig binden können.

4. Endpoint-Wachstum

Durch veränderte Arbeitsbedingungen werden Notebooks, Tablets und Smartphones zu mobilen Arbeitsplätzen. Das Management der zunehmenden Anzahl an Endgeräten eröffnet Systemhäusern neue Umsatzchancen. Gleichzeitig sehen sich auch IT-Dienstleister selbst mit immer mehr mobilen Devices konfrontiert. Mehr als zwei Drittel (35 Prozent) der Studienteilnehmer verzeichnen einen Zuwachs bei den Endgeräten zwischen fünf und 15 Prozent. Jeder fünfte IT-Dienstleister gibt sogar ein Wachstum von 16 bis 25 Prozent an.