Neue Einsatzmöglichkeiten für USV-Systeme: Eaton treibt das Software-Geschäft voran

Neue Software-Lösungen und die Konvergenz von IP und Elektronik eröffnen Eaton zusätzliche Märkte, die das USV-Business ergänzen. Ein neue Partnerprogramm rückt die Ausbildung in den Fokus.

Roland Lommer, Manager Sales & Channel Marketing bei Eaton
(Foto: CRN)

Da USV-Anlagen traditionell zum Schutz von Servern eingesetzt werden, ist mit dem kriselnden Server-Markt im vergangenen Jahr auch das klassische Geschäft mit unterbrechungsfreien Stromversorgungen unter Druck geraten. Für USV-Hersteller wird es damit höchste Zeit, sich nach zusätzlichen Märkten und neuen Einsatzmöglichkeiten für ihre Produkte umzusehen. Eaton Power Quality, die Power Management-Sparte des amerikanischen Industriekonzerns Eaton, ist bereits seit Jahren dabei, ihr Portfolio kontinuierlich auszubauen. So kommen die USV-Systeme mittlerweile nicht mehr nur im Datacenter zum Einsatz. Die unterbrechungsfreien Stromversorgungen schützen etwa auch Kassensysteme vor den Schäden durch Stromausfälle.

Auch Software-Lösungen spielen im Portfolio von Eaton zunehmend eine zentrale Rolle. »Für uns wird Software immer wichtiger«, stellt Roland Lommer, Manager Sales & Channel Marketing bei Eaton, im Gespräch mit CRN klar. So verfügt der Hersteller etwa mit dem »Intelligent Power Manager« über eine Software, die unter anderem zur Fernüberwachung mehrerer Geräte und zur Konsolidierung von kritischen virtuellen Maschinen eingesetzt werden kann.

Mit dem offiziellen Launch von »IPM Infra« steht zur CeBIT in diesem Jahr erneut eine Erweiterung des Portfolios an. Die neue Appliance, die einfaches Monitoring von Racks und kleinen Rechenzentren ermöglichen soll, dürfte vor allem für den Channel interessant sein, da es sich um ein klassisches Mittelstandsprodukt handelt.

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