Neue Einsatzmöglichkeiten für USV-Systeme: Eaton treibt das Software-Geschäft voran

Neue Software-Lösungen und die Konvergenz von IP und Elektronik eröffnen Eaton zusätzliche Märkte, die das USV-Business ergänzen. Ein neue Partnerprogramm rückt die Ausbildung in den Fokus.

Konvergenz von IP und Elektronik

Durch die Zusammenarbeit mit dem Electrical-Bereich des Eaton-Konzerns sieht sich Eaton Power Quality auch gut aufgestellt, wenn es um die fortschreitende Konvergenz von IP und Elektronik geht. »Da kommen Themen auf, die für IT-Systemhäuser spannend sind«, sagt Lommer. So könne etwa das Geschäft mit Energy Storage-Lösungen – zumindest langfristig – für den Channel ein interessantes Geschäftsfeld werden. Dazu müsse sich der Handel allerdings entsprechend weiterbilden. »Als Elektrohaus oder Systemhaus muss man sich mit der Konvergenz beschäftigen«, mahnt der Channelchef.

Da es für Reseller und Systemhäuser meist nicht mehr ausreichend ist, einfach USVs weiterzuverkaufen, entwickelt Eaton auch seinen Channel weiter. Mitte kommenden Jahres möchte der Hersteller ein neues Partnerprogramm vorstellen, das Knowhow und Ausbildung der Reseller stärker in den Fokus rückt. Partner sollen ihren Kunden künftig nicht nur Produkte verkaufen, sondern zusätzliche Dienstleistungen anbieten und auf diese Weise wiederkehrende Umsätze erzielen. »Da sind wir fast schon beim Managed Service Provider«, sagt Lommer.

Mit seinem wachsenden Portfolio werden dabei für Eaton Partner interessanter, die sich bereits mit Virtualisierung und konvergenten sowie hyperkonvergenten Infrastrukturen befassen. »Wir werden in Zukunft viel Wert darauf legen, dass sich unsere Top-Reseller im Software-Bereich gut auskennen«, so Lommer.

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