Managed Services: Schneider Electric startet Partnerprogramm für MSPs

Schneider Electric bringt sich im Geschäft mit Managed Services in Stellung. Mit einem MSP-Programm sollen bestehende Reseller ihr Geschäftsmodell ausbauen und der Channel um reine Service-Spezialisten wachsen.

Karin Hernik (rechts), Regional Channel und Partner Team Manager bei Schneider Electric, im Gespräch mit CRN-Redakteurin Ulrike Garlet
(Foto: CRN)

APC by Schneider Electric erweitert sein Partnerprogramm um ein eigenes Angebot für Managed Service Provider (MSPs). »Managed Services sind ein großes Thema im Markt. Das wollen wir frühzeitig besetzen«, begründet Karin Hernik, Regional Channel und Partner Team Manager bei Schneider Electric, die Entscheidung. Die Bedeutung, die das Geschäft mit Managed Services künftig bei dem Anbieter von Energiemanagement-Lösungen haben soll, hat er erst kürzlich mit einer Personalie unterstrichen: Jason Covitz soll in der seiner neuen Funktion als Global Director of Managed Services das Geschäftsmodell weiter vorantreiben.

Die Vorstellung des Managed Service Provider-Programms ist Teil der Strategie von Schneider Electric, den eigenen Channel deutlich zu vergrößern. »Wir wollen das Partnernetzwerk in allen Stufen ausbauen. Bis Jahresende will ich 3.000 registrierte Partner haben«, gibt Channelchefin Hernik als Ziel vor. Derzeit arbeitet der Hersteller in Deutschland mit rund 2.400 Resellern zusammen. Neben dem zusätzlichen Fokus auf MSPs hat Schneider Electric in den vergangenen Monaten bereits verschiedene Maßnahmen ergriffen, etwa das Angebot neuer Spezialisierungen für Partner oder das Bonuspunkteprogramm »Power your Business«, das Händler mit Vergünstigungen dazu motivieren soll, sich im Partnerprogramm zu registrieren.

Im Rahmen des Service-Modells sollen Partner künftig Managed Services für das Power- und Cooling-Portfolio von Schneider Electric anbieten können. Konkret können sie durch einen einfachen Zugriff auf relevante Daten zu Produktlebenszyklen oder Seriennummern ihre Update- und Konfigurationsservices verbessern. Nach und nach möchte der Spezialist für Energiemanagement ausgewählte Produkte um die gängigsten Remote Monitoring- und Management Plattformen (RMM) sowie Professional Services Automation-Tools erweitern. Noch im laufenden Quartal sollen MSPs Services für die USV-Serie »Smart UPS« anbieten können. Im Laufe des zweiten Jahreshälfte möchte der Hersteller mit Angeboten für dreiphasige USV-Systeme, PDUs, Klimatisierungslösungen und die Sicherheits- und Umgebungsüberwachungslösungen der »Netbotz«-Reihe nachziehen.

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