25 Milliarden Geräte bis 2020: Das IoT wird praktischer und wichtiger

Gartner stellt fünf Prognosen zum Internet of Things auf. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die Vernetzung von Dingen bis 2020 – vor allem im Geschäftsumfeld – erheblich an Einfluss gewinnen wird. Dies hat auch unerwartete Auswirkungen.

25 Milliarden Geräte sollen bis 2020 miteinander vernetzt sein
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Das Internet of Things (IoT) wird für Menschen und für Geschäftsmodelle an Bedeutung gewinnen. 25 Milliarden Geräte sollen laut Gartner bis 2020 vernetzt sein. Dies stellen die Analysten in ihrer Studie »Predicts 2016: Unexpected Implications Arising From the Internet of Things« fest.

Weiter prognostizieren die Marktforscher, dass mehr als die Hälfte der Geschäftsprozesse und Systeme innerhalb der nächsten vier Jahr ein IoT-Element beinhalten werden. Im Zuge dieser Entwicklung geht Gartner von sinkenden Kosten für die Vernetzung von Geräten, Sensoren und Systemen untereinander aus. »Das IoT ist in nahezu jeder Branche relevant, wenn auch nicht in jeder Applikation. Es wird keine IoT-Applikation in Reinform geben«, stellt W. Roy Schulte, Vice President und Analyst bei Gartner, fest. In der Folge müssen seiner Meinung nach Geschäftsanalysten und Entwickler von informationszentrierten Prozessen über die Expertise sowie Tools verfügen, um die IoT-relevanten Aspekte in ihrem System implementieren zu können.

Das Marktforschungsinstitut rechnet damit, dass 2018 75 Prozent aller IoT-Projekte doppelt so lange bei der Umsetzung brauchen als ursprünglich geplant ist. Auch wird es sich nicht vermeiden lassen, Kompromisse einzugehen, um den Zeitrahmen einhalten zu können. Dies bedingt laut Gartner wiederrum signifikante Einschränkungen bei der Performance, der Sicherheit oder der Integration in bestehende Prozesse. Mittel- bis langfristig gesehen führen laut Studie diese Kompromisse dazu, dass die Projekte umgestaltet, wenn nicht sogar zurückgerufen oder gänzlich ausgetauscht werden müssen.

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