SDN im Channel angekommen: Brocade sieht Zukunft in offenen Standards

Das Datencenter steht vor neuen Herausforderungen. Brocade setzt auf Software-Defined Networking (SDN) und offene Standards, um die Anforderungen im Netzwerk zu erfüllen. Für den Channel sieht das Unternehmen mit der Technologie neue Geschäftsmöglichkeiten.

Channel Manager Kay-Uwe Wirtz sieht neue Dienstleistungen auf die Partner zukommen
(Foto: Brocade)

Für das Jahr 2015 geht Brocade davon aus, dass sich Software-Defined Networking (SDN) und die Virtualisierung von Netzwerkfunktionen (NFV) im Channel weiter durchsetzen werden. In der jährlichen Channel-Umfrage des Unternehmens unter 230 Distributoren und Resellern in der EMEA-Region nennen 72 Prozent die Virtualisierung und 30 Prozent SDN als wichtige Trends bei ihren Kunden.

Hintergrund sind die gestiegenen Anforderungen an die Netzwerke, unter anderem getrieben durch die Mega-Trends Big Data, Cloud Services und den ständigen Zugriff tausender User auf die Daten. Dies erfordert flexiblere, agilere und hochverfügbare Infrastruktur im Unternehmen oder Rechenzentrum.

Mit SDN treibt Brocade schon seit Längerem eine neue Technologie voran, die die gestiegene Komplexität vereinfachen soll. Dabei setzt das Unternehmen auf offene Standards. So sind Brocade-Lösungen unabhängig von der darunterliegenden Hardware. »Wir können schon 2015 alles implementieren«, sagt Reiner Dresbach, Regional Sales Director Deutschland von Brocade. Damit wird sich Brocade laut Dresbach neben der Hardware in Zukunft mehr den Geschäftsfeldern Services, Beratung, Consulting und Software widmen. »Ein Netz-Lösungsanbieter mit starker Software-Kompetenz«, so der Sales Director.

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Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von Martin Bichler , 16:31 Uhr

Durch den Umbruch in diesem Markt herrscht natürlich Verunsicherung. Das gute ist aber - mit Open Standards macht man nichts falsch. Vendor-Lock-In waren gestern. Ein guter Trend!