Neue Netzwerkarchitekturen: Brocade treibt SDN voran

Software-Defined Networking wird zu einem der Kernthemen in der Unternehmensstrategie von Brocade. Der Wachstumsmarkt eröffnet auch Systemhäusern neue Umsatzmöglichkeiten im Infrastrukturgeschäft, allerdings brauchen Reseller breit angelegtes Know-how.

Entscheidende Rolle für den Channel

Kay-Uwe Wirtz, Channel Manager bei Brocade, Foto: Brocade

Nach der Übernahme des SDN-Spezialisten Vyatta hat Brocade deswegen das vergangene Jahr dazu genutzt, sich in dem Markt mit eigenen Produkten in Stellung zu bringen. Gemeinsam mit seinem Distributor Azlan hat der amerikanische Hersteller zudem ein Democenter in Deutschland aufgebaut, in dem sich Kunden und Partner ein Bild von SDN- und NFV-Szenarien machen können. »Diese Dinge funktionieren schon, man muss sie nur zusammenbringen. Dafür spielt der Channel eine entscheidende Rolle«, sagt Frank Kölmel im CRN-Gespräch. Partner würden das Stück für Stück erkennen. »Die Fähigkeiten der Reseller in dem Bereich sind noch sehr unterschiedlich«, hat Kölmel allerdings festgestellt.

Denn wer sich als Reseller im SDN-Markt positionieren möchte, braucht breit angelegtes Fachwissen. Dazu gehört Vmware Know-how ebenso wie Verständnis für mit Open Stack Scripting und Open Flow Scripting sowie Erfahrungen in der Microsoft- und der Unix-Welt. »Es gibt keine einzelne Person, die das Thema betreuen kann, dafür braucht man ein ganzes Team«, weiß Kölmel.

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