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10.000 Beatmungsgeräte für Corona-Patienten

02. April 2020, 10:38 Uhr   |  Natalie Lauer

10.000 Beatmungsgeräte für Corona-Patienten
© Vadim / Adobe Stock

Aufgrund des in Frankreich vorherrschenden Mangels an Beatmungsgeräten hat sich die französische Regierung an Industrieunternehmen gewandt. Schneider Electric hat sich dazu verpflichtet, die Produktion der geplanten 10.000 lebensrettenden medizinischen Geräte tatkräftig zu unterstützen.

Eine Task Force des französischen Herstellers medizinischen Equipments Air Liquide Medical Systems aus circa 30 Einkaufs- und Industrialisierungsexperten definiert gegenwärtig einen Aktionsplan zur Produktionssteigerung von Beatmungsgeräten des Unternehmens. Unterstützt wird der Hersteller medizinischer Systeme dabei von Groupe PSA, Schneider Electric und Valeo.

Das industrielle Vorhaben lässt sich allerdings nur durch die Einbeziehung weiterer Unternehmen stemmen. Aus diesem Grund braucht es noch etwa 100 Partnerunternehmen für die Lieferung der 300 wesentlichen Komponenten, die für die Herstellung dieser medizinischen Systeme erforderlich sind.

Im Rahmen der Task Force trägt Schneider Electric zur Gesamtgestaltung des industriellen Produktionsrahmens bei, liefert Komponenten und Systeme für die Rekonfiguration der Produktionslinien und unterstützt bei der Sicherung der Versorgung (Elektronik und Elektrotechnik). Darüber hinaus stellt das Unternehmen Experten für Lean Manufacturing, die mit ihren Kompetenzen bestehende Fertigungslinien optimieren und somit die Produktion von zwei Arten von Atemschutzmasken erhöhen: T60 und die Osiris-Reihe – beide müssen die Produktion um das 3-fache beziehungsweise 70-fache steigern. Außerdem haben sich insgesamt 100 Mitarbeiter von Schneider Electric freiwillig als qualifizierte Anlagenbediener gemeldet. Sie werden 24/7 für die nächsten sechs Wochen am Air-Liquide-Werk in Antony (südlich von Paris) arbeiten.

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