Schwerpunkte

Mobilfunkstandard 5G

1&1 und Breko arbeiten zusammen

10. März 2020, 10:30 Uhr   |  Bettina Grönewald, dpa | Kommentar(e)

1&1 und Breko arbeiten zusammen
© psdesign1 - Fotolia

Um den Ausbau von Glasfasernetzen und damit auch des neuen Mobilfunkstandards 5G schneller voranzubringen, haben die United-Internet-Tochter 1&1 Versatel und der Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) eine Zusammenarbeit beschlossen.

Die United-Internet-Gruppe treibt den Aufbau des neuen Mobilfunkstandards 5G über eine Allianz mit dem Bundesverband Breitbandkommunikation (Breko) voran. Die United-Internet-Tochter 1&1 Versatel sowie Breko vereinbarten eine Zusammenarbeit beim Glasfaserausbau, wie beide Partner am Sonntag mitteilten. Die Anbindung von Mobilfunkstationen an Glasfasernetze sei wesentliche Voraussetzung, um die Potenziale des neuen Mobilfunkstandards 5G auszuschöpfen. Der Verband repräsentiert nach eigenen Angaben städtische und regionale Festnetzbetreiber, die sowohl Ballungsräume als auch ländliche Gebiete - die weißen Flecken - mit Glasfaseranschlüssen versorgen.

»1&1 Versatel stellt konzernintern Glasfaseranbindungen bereit und kann nun in noch mehr Städten 5G-Antennen anschließen«, erklärte der Telekommunikationsanbieter. Durch die Kooperation mit dem Breko werde das 5G-Netz bereits in der ersten Anlaufphase «nicht nur Ballungsräume abdecken, sondern auch in bisher unterversorgten Gebieten verfügbar sein.

Breko-Geschäftsführer Stephan Albers unterstrich, eine Glasfaseranbindung der Sendemasten sei unverzichtbare Basis für den 5G-Ausbau. Der neue Rahmenvertrag erlaube, dass 1&1 Versatel Glasfaseranbindungen ohne Einschränkung an interessierte Unternehmen weitervermieten könne.

1&1 Versatel betreibt nach eigenen Angaben ein rund 47.000 Kilometer langes Glasfasernetz und ist in mehr als 250 deutschen Städten mit eigener Netzinfrastruktur tätig.

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

Nokia: Neuer Chef soll es richten
Coronavirus und US-Sanktionen belasten Huawei
Datenübertragungsraten in deutschen Unternehmen noch mau
EU-Förderung geht in die letzte Runde

Verwandte Artikel

1&1, dpa, United Internet, BREKO

Mobilfunk

Internet