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Tiscon sieht COS auf gutem Weg

19. November 2007, 07:40 Uhr   |  Martin Fryba | Kommentar(e)


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Von Amtsmüdigkeit keine Spur

Bereits im ersten Sanierungsjahr, so Tiscon, konnten die Verluste den neuen operativen Gesellschaften »drastisch reduziert werden«, der »eingeschlagene Restrukturierungskurs greift«, gibt die Tiscon AG bekannt.

Noch nicht rund aber laufen die Geschäfte bei der Topedo GmbH, der Sparte PC-Assemblierung innerhalb des Tiscon-Konglomerats. Die Aufwendungen für eine Restrukturierung haben das Ergebnis negativ beeinträchtigt. Durch den Umzug in das Logistikgebäude der COS habe man – erwartungsgemäß – Umsatzeinbußen in Kauf genommen. Folge: negatives Ergebnis, wozu auch die bereits abgeschlossene Neuausrichtung des Produktportfolios beigetragen hat. Im laufenden Schlussquartal sollen die Umsätze wieder anziehen und das Ergebnis deutlich verbessert werden.

Ein gutes Stück weiter bei ihren Sanierungsbemühungen ist die Tiscon AG in ihrem Segment IT-Online-Einzelhandel. Die beiden hier tätigen Gesellschaften Avitos und E-Logistics zeigen eine »erfreuliche Entwicklung des Ebitda«. Reznicek und Krings gehen davon aus, dass für beide Firmen im vierten Quartal »eindeutig positive Ergebnisse« zu erwarten sind.

Martin Vorderwülbecke, Chef des Tiscon-Aufsichtsrats und CEO des Mehrheitseigners Arques wird die Manager beim Wort nehmen. Amtsmüde, im Gegensatz zu seinem Kollegen Markus Zöllner, ist Vorderwülbecke nicht. Gerüchte um ein Ausscheiden bei Arques hat der Manager dementiert (Computer Reseller News berichtete).

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