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CeBIT 2010- Kommentar:

Rekordverdächtige WLAN-Quote

03. März 2010, 12:05 Uhr   |  Andreas Stolzenberger | Kommentar(e)

Rekordverdächtige WLAN-Quote

Einzelne Aussteller sollen noch keinen eigenen Access-Point haben… (Bild: LaCatrina, Fotolia.com)

In Zeiten, da jedes Café mit WLAN ausgestattet ist, ist natürlich erst recht eine Computermesse wie die CeBIT gut vernetzt. Doch was unser Redakteur Andreas Stolzenberger vor Ort fand, gleicht einem wahren Overload an Access-Points. Schon bald könnte es mehr Access-Points als Aussteller geben, rechnet er vor.

In einer ersten Messung hat Network Computing in zwei aneinander anschließenden Messehallen der CeBIT insgesamt 330 WLAN-Access-Points ermittelt. Abzüglich der Überreichweiten aus anderen Messehallen ergibt sich damit ein hochgerechneter Wert von rund 150 Access-Points pro Halle.

Dieser Wert bedeutet einen dramatischer Anstieg gegenüber dem Vorjahr, die Zahl der Access Points pro Halle hat sich beinahe verdoppelt: 2009 hatte Network Computing lediglich 90 APs pro Halle gemessen.

Die absolute Zahl der Access Points ist damit von 1980 (22 Hallen á 90APs) auf 2850 (19 Hallen á 150 APs) gestiegen. Gleichzeitig fiel die Zahl der Aussteller von 4300 auf etwa 4150. Der Quotient der Acess-Points pro Aussteller steigt damit von 0,48 auf bislang noch nie erreichte 0,68 WLAN-APs/Aussteller.

Bei gleichbleibender Steigerungsrate an APs gegenüber weiter sinkenden Ausstellerzahlen wäre daher rein rechnerisch zu erwarten, dass es im Jahr 2012 zum Break Even kommt. Dann könnte es auf der CeBIT erstmals mehr Wireless Access Points als Aussteller geben.

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