Schwerpunkte

Test: LAN-Switch

Network-Computing-Test: LAN-Switch »Netgear Prosafe GS724AT«

31. Oktober 2008, 12:59 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Network-Computing-Test: LAN-Switch »Netgear Prosafe GS724AT«

Der Netgear Prosafe GS724AT hat viel mehr auf Lager, als lediglich Netzwerksegmente miteinander zu verbinden. Er bringt zusätzliche Sicherheit ins Data-Center, ist fehlertolerant und nutzt die Bandbreite effizient, wie sich im Test von Network Computing zeigte.

Netzwerk-Switches sind unscheinbare Geräte. Sie sitzen im Rack und verbinden Netzwerksegmente. Generell schenkt ihnen niemand viel Aufmerksamkeit – solange sie funktionieren.

Switches, die eher am oberen Ende des Leistungsspektrums angesiedelt sind, tun allerdings doch einiges mehr, als nur Netzwerkverkehr von einem Segment in ein anderes zu leiten. Einen solchen Switch hat Netgear mit dem »Prosafe-GS724AT« im Angebot. Das Gigabit-Ethernet-System mit 24 Ports ist ein Musterbeispiel dafür, welche Funktionsvielfalt ein Switch inzwischen bietet.

Das Testgerät

Zum Test lieferte Netgear ein Paket mit folgendem Inhalt: das Gerät, Gummifüße für die Installation auf einem Tisch, ein Netzkabel, ein 19-Zoll-Einbau-Set, eine Smart-Switch-Ressourcen-CD und Garantie-/Support-Informationen.


Der Netgear Prosafe GS724AT hat 24 Gigabit-Ethernet-Ports und vier SFP-Schnittstellen.

Der Switch ist werkseitig für die Nutzung von DHCP konfiguriert, womit er in einem funktionierenden Netzwerk sofort einsatzbereit ist. Ist kein DHCP-Server erreichbar, nutzt er eine fest codierte IP-Adresse – sehr bequem fürs Setup.

Mit 3,1 Kilogramm ist der GS724AT ein Leichtgewicht. Und mit Maßen von 43 x 440 x 205 Millimetern passt das System auch in volle Racks.

Wizard spürt Switch auf

Das Gerät besitzt einen integrierten Web-Server und eine Management-Software. Auf der Ressourcen-CD befindet sich ein Smart-Wizard, der den angeschlossenen Switch erkennt.

Tatsächlich fand der Wizard den GS724AT, aber auch noch zwei weitere Switches im Testnetzwerk. Nach der Geräteentdeckung bietet die Managementkonsole mehrere Konfigurationsoptionen: Konfigurationseinstellungen, Passwortänderung, Web-Zugriff, DHCP-Refresh und Discover.

Die Web-Zugriffsoption öffnet die Konsole im Browser und bietet dem Systemverwalter Zugriff auf eine Vielzahl von Administrationsfunktionen. In der System-Registerkarte gibt der Fachmann den Systemnamen, den Standort des Geräts und Kontaktinformationen ein.

Seite 1 von 2

1. Network-Computing-Test: LAN-Switch »Netgear Prosafe GS724AT«
2. Managementsystem zeigt Switch als Grafik an

Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Linkedin teilenVia Mail teilen

Das könnte Sie auch interessieren

WLAN: Multi-Channel-Analyse mit »Wireshark«
WLAN-Analyse-Tool »Wireshark« verstehen
Grafisches Analysetool für Wireshark von Cace
Foundry mit Switch für Ethernet-Services von Carriern
HP-Procurve-Switch 8212zl: Grundsätzlich geeignet für Unified-Communications
Test: High-End-Switch »Extreme Black Diamond 8810«