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Einsatz im stationären Handel

Mobile Payment steckt noch in Kinderschuhen

06. Mai 2013, 16:32 Uhr   |  Folker Lück


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

Stationäre Käufe noch selten

Im stationären Handel spielen mobile Zahlmöglichkeiten aktuell noch eine sehr untergeordnete Rolle. Im Länderdurchschnitt haben 5,8 Prozent der Befragten in einem stationären Geschäft mit Hilfe eines mobilen Endgeräts bezahlt. Weitere 6,9 Prozent haben ein mobiles Endgerät genutzt, um damit an einem Automaten zu bezahlen. Dabei haben die meisten Befragten (46,9 %) die Zahlung mittels SMS oder MMS ausgeführt – ein Verfahren, das bereits seit einigen Jahren an Fahrkarten- oder Parkscheinautomaten angeboten wird. Aber auch mit neuen Verfahren wie Aufsteckgeräten, QR-Codes oder NFC-Chips haben einige wenige Verbraucher bereits Erfahrungen gesammelt.

»Die Ergebnisse zeigen großes Potenzial für neue, speziell für mobile Geräte entwickelte Zahlungslösungen, machen aber gleichzeitig deutlich, dass hier noch hoher Informationsbedarf und Skepsis unter den Verbrauchern herrscht. Es wird wohl noch eine Weile dauern, bis sich rein mobile Zahlarten – egal, ob für den stationären Handel oder im Online-Kontext – im Markt etablieren können«, so Aline Eckstein, Bereichsleiterin des ECC Köln.

Die Studie »Der Internet-Zahlungsverkehr aus Sicht der Konsumenten in D-A-CH« basiert auf einer repräsentativen Befragung von 1.978 Internetnutzern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Befragung wurde im Dezember 2012 anonym online durchgeführt.

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