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Der Coolness-Test

Microsoft angesagter als Facebook

22. Februar 2013, 10:46 Uhr   |  Stefan Adelmann

Microsoft angesagter als Facebook

Microsoft könnte sich in Sachen Coolness bald gegen Apple behaupten (Bild: Joi Ito/Wikipedia)

Die Nachrichtenagentur Reuters hat eine Umfrage unter jungen Leuten durchgeführt, um zu erfahren, welche großen Unternehmen der IT-Welt »cooler« geworden sind.

Mit diesem Ergebnis haben wohl nur die wenigsten gerechnet. 50 Prozent der Befragten sagen: Microsoft ist deutlich cooler als in der Vergangenheit. Dieses Ergebnis geht aus einer Umfrage der Nachrichtenagentur Reuters hervor, die unter 853 Personen zwischen 18 und 29 Jahren geführt wurde. Diese Beliebtheit hat das Unternehmen aus Redmond wohl der Surface-Kampagne zu verdanken, die Microsoft ein jugendliches, modernes und am aktuellen Markt orientiertes Image verschafft hat. Das macht die Bilder vergessen, als sich Bill Gates noch im Strickpullover über grauen Rechnern räkelte. Facebook, das Aushängeschild der heutigen Jugend, schaffte es dagegen nur auf 42 Prozent, noch hinter Twitter mit 47 Prozent. Die Spitze der Coolness-Liste besetzen allerdings die Marken Apple und Android, mit jeweils 60 und 70 Prozent. Der Befragte Josh Johnson, ein 24-jähriger Kunststudent an der Universität South Carolina, sieht für Microsoft und Windows 8 aber noch Potenzial nach oben. »Es ist anpassbarer und nicht so festgefahren wie ein iPhone, auf dem du alle Produkte über Apple beziehen musst. Wenn du einen Klingelton willst, läuft das nicht nur über iTunes. Ich weiß, Apple ist gerade die coole, hippe Marke, aber wenn Microsoft weiterhin mit neuen Technologien kommt, sieht das sicher bald anders aus.«

Reuters hat in seiner Umfragevorstellung Microsoft besonders hervorgehoben, da das Unternehmen bisher eigentlich als etwas altmodisch galt und immer mit den Bildern der frühen Garagen-Entwickler in Verbindung stand. Trotz polarisierter Meinungen zu Windows 8 und Surface scheinen die Redmonder aber deutlich an Coolnes zugelegt zu haben und mittlerweile vermehrt eine jüngere Zielgruppe anzusprechen.

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