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Keine Weiterbildung im Unternehmen

28. Februar 2012, 16:26 Uhr   |  Markus Reuter

Keine Weiterbildung im Unternehmen

Zwar sind fast alle befragten Geschäftsführer und Personaler überzeugt, dass die Qualifikation der Mitarbeiter für ihr Unternehmen ein wichtiger Wettbewerbsvorteil ist (98,2 Prozent) und Weiterbildung maßgeblich zum Unternehmenserfolg beiträgt (94,6 Prozent). Allerdings geben nur drei von vier (77,4 Prozent) der Befragten an, ihren Mitarbeitern ausreichend Weiterbildung zu bieten.

„Dieses Ergebnis ist nicht nachvollziehbar“, sagt Timo Taubitz, Geschäftsführer des VDI Wissensforums. „Erstaunlicherweise erkennen so gut wie alle Geschäftsführer und Personaler den hohen Stellenwert der Weiterbildung an – jedoch handeln nicht alle auch entsprechend konsequent. Nur wer den Worten auch Taten folgen lässt, bleibt am Puls der Zeit und damit wettbewerbsfähig.“

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2010 hatte das VDI Wissensforum bereits technische Fach- und Führungskräfte nach ihrer Weiterbildungssituation befragt. Mehr als die Hälfte (55,3 Prozent) von ihnen hatte die Fortbildungsmöglichkeiten für nicht ausreichend gehalten. Befragt nach den möglichen Gründen für diese Aussage, geben nun knapp ein Drittel (31,6 Prozent) der Geschäftsführer und Personaler zu, dass diese Einschätzung verständlich ist, da tatsächlich weniger Weiterbildung angeboten wird als nötig ist. Zwei Drittel (67 Prozent) sind dagegen der Meinung, das Weiterbildungsangebot werde von den Mitarbeitern geringer wahrgenommen wird als es tatsächlich ist. 41,8 Prozent sagen, dass andere Unternehmen offenbar weniger in Weiterbildung investieren als sie selbst.

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2. Fachkompetenz ist und bleibt am wichtigsten

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