Schwerpunkte

Kooperierte Systemhäuser profitieren vom Dialog

iTeam gibt Impulse für den Aufschwung

17. Dezember 2010, 10:29 Uhr   |  Matthias Hell


Fortsetzung des Artikels von Teil 1 .

»Mehr Gemeinschaft als Einkaufs-Kooperation«

v.l.: Anton Braun (Bizteam), Thorsten Podzimek (SAC), Dominic Sander (Sander Informationssysteme) und iTeam-Geschäftsführer Olaf Kaiser
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v.l.: Anton Braun (Bizteam), Thorsten Podzimek (SAC), Dominic Sander (Sander Informationssysteme) und iTeam-Geschäftsführer Olaf Kaiser

Als wichtigste Argumente für eine Mitgliedschaft bei iTeam sieht Kaiser die zwischen den Systemhäusern ausgetauschten wechselseitigen Impulse sowie die Unterstützung bei der Vermarktung der angebotenen Leistungen. »Die Partner haben eine hohe Transparenzforderung und deshalb ist es nötig, offen zu kommunizieren, was wir bieten«, so der iTeam-Geschäftsführer. Die Muttergesellschaft Synaxon gebe sich ohnehin sehr offen und auch darüber hinaus versuche man, die Partner unter anderem mit einem monatlichen Geschäftsführer-Brief auf dem Laufenden zu halten sowie diese auch in die Entscheidungsfindung miteinzubeziehen. Zu den weiteren Benefits der Verbundgruppe zählten zudem gemeinsam erarbeitete Projektlösungen und die enge Zusammenarbeit mit ausgewählten Herstellern. Der Einkauf über Synaxon spiele im Hinblick auf eine iTeam-Mitgliedschaft dagegen eher eine untergeordnete Rolle. »Einige nutzen diese Möglichkeit, andere nicht. Das hängt weniger von der Größe der Partner ab als von der Frage, ob diese auch ein Warengeschäft betreiben«, so Kaiser.

»iTeam ist für mich vor allem eine Gemeinschaft und keine Einkaufs-Kooperation«, unterstreicht auch Anton Braun, Geschäftsführer des Systemhauses Bizteam aus Altenstadt in der Oberpfalz. »Es geht darum, Vertrauen zueinander zu fassen, Ideen auszutauschen und Mehrwerte im Gespräch zu schaffen.« Dazu seien auch ein wechselseitiges Praktikum oder das gegenseitige Coaching in den jeweiligen Schwerpunktgebieten gut geeignet. »iTeam kann das nicht steuern, bietet aber eine gute Plattform, um sich gegenseitig besser kennenzulernen«, so Braun. Dem stimmt Systemhaus-Chef Dominic Sander zu: Auch in den Krisen-Monaten sei es gut gewesen, Teil der Kooperation zu sein. Dabei sei es weniger um direkte Hilfe etwa in Form von Projekt-Leads gegangen: »Vielmehr ist es das in einer Kooperation wie iTeam vorhandene Spezial-Knowhow, das gute Anreize bietet und einen auf neue Ideen bringt«, so Sander.

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1. iTeam gibt Impulse für den Aufschwung
2. »Mehr Gemeinschaft als Einkaufs-Kooperation«
3. »Vorteile des Verbunds deutlicher herausarbeiten«

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