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iPhone-Apps sind zum größten Teil Ladenhüter

06. November 2009, 03:10 Uhr   |  Joachim Gartz

iPhone-Apps sind zum größten Teil Ladenhüter

Die Bilanz von Apples AppStore zum einjährigen Jubiläum ist durchwachsen

Apple verkündet stolz, dass bereits über 100.000 Applikationen im App Store verfügbar sind. Was Apple aber dezent verschweigt, ist die Tatsache, dass 80 Prozent der verfügbaren Apps kaum jemals von den Usern installiert werden.

Apple spricht von einem Megahype um seinen App-Store in dem nun schon mehr als 100.000 Apps verfügbar sind. Doch rund 80 Prozent aller Apps werden von den Usern überhaupt nicht beachtet. Zu diesem ernüchternden Ergebnis sind die Marktforscher des US-Unternehmens AppsFire in einer aktuellen Studie gelangt.

»Natürlich ist die Erreichung der 100.000er-Marke eine fantastische Leistung. Was Apple in seinen PR-Meldungen aber gekonnt ausklammert, ist die Tatsache, dass die große Mehrheit der angebotenen Applikationen erfolglos bleibt«, erklärt das AppsFire-Team auf dem offiziellen Unternehmensblog. Die Analyse der User-Daten von iPhone- und iPod-touch-Besitzern habe in dieser Hinsicht eindeutige Beweise zu Tage gefördert. »Unsere Ergebnisse bestätigen, dass der App Store nur für einige wenige Hit-Programme gut funktioniert. Der Rest bekommt von diesem Erfolg aber nichts zu spüren«, so die AppsFire-Experten.

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