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Netzwerkanalyse: WLAN

IEEE 802.11n auf die Finger geschaut

12. September 2007, 01:48 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

IEEE 802.11n auf die Finger geschaut

»Omni-Analysis« von Wildpackets versteht in der Version 4.1 bereits einen Teil des kommenden Highspeed-WLAN-Standards 802.11n. Außerdem unterstützt Omni-Analysis Windows Vista und den Centrino-Chipsatz von Intel.

Mit der Version 4.1 dekodiert Omni-Analysis jetzt 11n-Management-Beacon-Frames und stellt sie dar. Allerdings gibt es für 11n derzeit erst den Draft 1.10, der wahrscheinlich als 2.0 weiterläuft.

Wildpackets sagt aber, dass der Teil für die Beacons relativ stabil zu sein scheint. Als Nächstes will der Hersteller 11n-Data-Frames angehen.

Die Software-Konsole »Omni Peek« und die »Omni Engine« laufen auch unter Windows Vista. Letztere dient für verteilte Analyse sowie Monitoring und arbeitet etwa im »Omni Wireless Sensor«.

Außerdem führen WLAN-Karten mit dem Atheros-Chipsatz unter Vista ein Packet-Capture durch.

Die internen »Pro/Wireless 3945ABG«-Karten von Intel lassen sich jetzt für Wireless-Capture einsetzen, so dass eine zusätzliche Karte entfällt. Auch ein Extra-Treiber ist nicht notwendig.

Mit der 3945ABG-Karte und einem speziellen Cardbus-Adapter kann der Anwender gleichzeitig Spektrum- und Paketanalyse durchführen.

Der Cardbus-Adapter und die Software für die Spektrumsanalyse stammen von Cognio.

Der Omni-Report-Service erstellt Netzwerkstatistiken wie Top-Talker oder Knotenauslastung. Dazu sammelt er die Daten von Remote-Agenten (»Omni Engine Enterprise«) für Analyse und Monitoring.

Der Service arbeitet mit einer Datenbank. Auf die Reports greifen Anwender per Web-Browser zu. Außerdem lassen sich auch Aussagen über einen längeren Zeitraum treffen (Trending).

www.wildpackets.com

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