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Thema der Woche - »Etailer«

Das plant Cancom mit Home of Hardware

17. Februar 2011, 10:17 Uhr   |  Matthias Hell

Das plant Cancom mit Home of Hardware

Cancom-Chef Klaus Weinmann hatte die Übernahme von HoH 2008 in die Wege geleitet

Der Etailer Home of Hardware (HoH) zählte lange nicht nur zu den wachstumsstärksten, sondern auch zu den auffälligsten Akteuren der Branche. Nach der Übernahme durch Cancom wurde es jedoch merklich stiller um den Onlineshop. Gegenüber CRN gibt Cancom-Chef Klaus Weinmann nun Einblick in die Entwicklung von HoH und seine Pläne für den Etailer.

CRN:Cancom hat sich Ende 2008 an Home of Hardware (HoH) beteiligt und das Unternehmen Mitte 2009 vollständig übernommen. Haben sich daraus auch Änderungen für die strategische Ausrichtung des Etailers ergeben?

Weinman: Mit der Integration in die Cancom Gruppe konnten wir Synergien in den zentralen Bereichen wie beispielweise im Einkauf, der Buchhaltung und der Logistik erreichen. Außerdem haben wir das Produktsortiment gestrafft und den Fokus auf Produkte mit höherem Umschlag gelegt.

CRN:HoH machte lange mit sehr hohen Wachstumsraten von sich reden, geriet dann aber in Schwierigkeiten. Wie stellt sich die Umsatzentwicklung heute dar und wie sehen Ihre Erwartungen für das laufende Jahr aus?

Weinmann: Mit der Umstrukturierung und Integration der HOH konnten wir die Umsatz- und Ergebnisentwicklung verbessern, was uns auch für das laufende Jahr zuversichtlich macht. Außerdem bauen wir unsere E-Commerce Aktivitäten im Konzern weiter aus.

CRN:Bedeutete die Eingliederung am Cancom-Sitz in Jettingen-Scheppach auch das Aus für den populären HoH-Abholshop?

Weinmann: Nein, wir haben mit dem Umzug der HOH nach Jettingen-Scheppach den Abholstore nicht aufgelöst, sondern nur verlegt. Eine Abholung der Onlinebestellungen ist seitdem in Jettingen-Scheppach möglich.

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