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Cisco-Studie: Unified-Communications als die große Unbekannte

23. Januar 2009, 10:44 Uhr   |  Werner Veith | Kommentar(e)

Cisco-Studie: Unified-Communications als die große Unbekannte

Übersicht über die Kommunikation am Arbeitsplatz. N gibt die Anzahl der ausgefüllten Fragebögen zu diesem Thema an. (Quelle: Cisco)

Nach einer Studie im Auftrag von Cisco zu Unified-Communications (UC) im Mittelstand kennen 80 Prozent den Begriff nicht oder können damit nicht sehr anfangen. Allerdings sehen die Befragten durchaus Bedürfnisse, die sich mit UC decken.

Übersicht über die Chancen von Unified-Communications (UC). N gibt die Anzahl der ausgefüllten Fragebögen zu diesem Thema an. (Quelle: Cisco)
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Übersicht über die Chancen von Unified-Communications (UC). N gibt die Anzahl der ausgefüllten Fragebögen zu diesem Thema an. (Quelle: Cisco)

In einer Studie erwartet die Experton Group den Durchbruch für Unified-Communications (UC) in 2010 (Network Computing berichtete). In dieses Bild passt auch die Untersuchung »Unified Communications - Konvergenz der Kommunikation« im Auftrag von Cisco. Hier können knapp 50 Prozent der Befragten nichts mit dem anfangen. 29 Prozent haben nur vage Vorstellungen. Auf der Gegenseite sehen die Interviewten sehen durchaus Bedürfnisse, die UC stillen kann. So erwarten 74 Prozent eine Verbesserung der Teamarbeit durch UC. 72,1 Prozent hoffen darauf, dass mit UC die Erreichbarkeit der eigenen Mitarbeiter und der Lieferanten steigt. Eine bessere Kundenkommunikation ist für 71, 3 Prozent ein Punkt.

Ähnlich wie bei der Experton-Studie zeigt sich auch hier, dass auf der Gegenseite viele Bedenken vorhanden sind. So sehen 72,1 Prozent Risiken für die Sicherheit im Unternehmen. Der zweite Grund sind mit 70, 4 Prozent die hohen Anschaffungskosten. Dies dürfte mit der zunehmenden Wirtschaftskrise noch mehr Bedeutung bekommen.

UC ist ein komplexes Unterfangen. Es gibt derzeit keinen Hersteller, der alle Komponenten zu UC liefern kann. Als zweites Problem hat sich in einem Roundtable des Forums Konvergenz & Wireless und der Network Computing gezeigt, dass auch die Systemhäuser erstmal das übergreifende Know-how aufbauen müssen. Hier ist auch das Problem, sie intern lernen müssen, mit einer Sprache gegenüber dem Kunden zu reden. Es müssen hier nämlich Experten aus vielen Bereichen zusammenarbeiten.

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