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CeBit 2010: Wireless-Techniken im Visier

Bundesnetzagentur jagt auf der CeBIT Frequenzsünder

05. März 2010, 08:56 Uhr   |  Andreas Stolzenberger | Kommentar(e)

Bundesnetzagentur jagt auf der CeBIT Frequenzsünder

Funkanalyse auf der CeBIT: Die Netzagentur auf der Suche nach Frequenzsündern.

Ordnung im Funk-Äther muss sein, auch auf der CeBIT. Daher schickt die Bundesnetzagentur Messtrupps los, die auf der Messe Wireless-LAN-Komponenten von Ausstellern unter die Lupe nehmen. Damit nicht irgendein Schlingel ein Produkt zeigt, das als Störsender tätig wird.

Alles was in Deutschland funkt, unterliegt strengen Regeln. Für deren Einhaltung zeichnet die Bundesnetzagentur verantwortlich.

Mehrere neue Produkte und Technologien, die auf der CeBIT zu sehen sind, nutzen allerdings Funkfrequenzen, die nicht oder nur unter Auflagen freigegeben wurde. Das ist theoretisch auch erlaubt.

Der betreffende Aussteller muss im Zweifelsfall eine Einzelgenehmigung bei der Agentur beantragen.

Doch nicht alle Firmen folgenden den Regeln oder scheuen den Papierkrieg. Andere haben schlichtweg keine Ahnung, was erlaubt und was verboten ist.

Die Bundesnetzagentur schickt daher Messtrupps durch die Messehallen, welche die Wechselwirkung neuer Funktechnologien mit bestehenden beobachtet. Parallel dazu spüren die Empfänger der Agentur auch Funksünder auf, die verbotene Frequenzen verwenden oder ihre Geräte nicht angemeldet haben.

Laut eigenen Aussagen gehen die Messtrupps mit den Sündern zunächst freundlich ins Gericht. Den Uneinsichtigen oder bereits ermahnten Wiederholungstätern drohen jedoch Strafen.

Aussteller mit »funkenden« Produkten sind also gut beraten, wenn Sie die geltende Rechtslage prüfen, bevor sie ihre Exponate in Betrieb nehmen.

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