Trekker auch für Dritte: Google Street View zum selber machen

Google verleiht den Trekker, einen gewichtigen Kamera-Rucksack, jetzt auch an externe Bewerber, um unzugängliche Regionen für Street View zu erschließen.

Google verleiht den Trekker jetzt kostenlos (Foto: Google)

Google hat seine Street View-Kameras nicht nur auf Autos, Trikes und Snow-Mobilen montiert, sondern auch im Rucksack-Format im Angebot. Diese standen bisher nur Mitarbeitern des Internet-Riesen zur Verfügung. Jetzt können aber auch Dritte auf das Equipment zurückgreifen. Google will auf diesem Weg unwegsame Gelände dokumentieren und die Welt fernab von begehbaren Straßen für Street View erfassen. Allerdings ist der Rucksack nicht für jedermann geeignet. Das Kamera-Modul soll rund 40 Pfund, also 18 Kilogramm wiegen. Es wird also viel Ausdauer für lange Wanderungen vorausgesetzt.

Technisch ist der Trekker auf einem hohen Niveau. Das Gerät verfügt über insgesamt 15 Kameras, die Aufnahmen in einem 360 Grad-Radius und mit fünf Megapixel schießen. Energie liefert dabei eine integrierte Batterie und die Steuerung läuft über ein Android-Handy. Die Fotografien benötigen jedoch keinerlei Einstellungen und werden automatisch gespeichert.

Google verleiht den Trekker kostenlos. Jedoch müssen sich Interessenten mit einem Online-Formular für die Nutzung bewerben. Laut Google werden Tourismus-Organisationen, Non-Profit Gesellschaften, staatliche Institutionen, Universitäten und wissenschaftliche Gruppen bevorzugt.