Social Media-Einführung im Unternehmen: Zehn Tipps für erfolgreiches Web 2.0

Soziale Netzwerke gehören heute zum Businessalltag – doch viele Unternehmen wissen nicht, wie sie einsteigen sollen. Der ECM-Anbieter Open Text gibt jetzt Tipps, was Arbeitgeber und Unternehmen beachten sollten, um Social Media erfolgreich einzuführen und anzuwenden.

Social Media-Einführung: Offene Kommunikationskultur ist Grundvoraussetzung (Foto: monster.de)

Als ECM-Hersteller mit Social Media-Angebot verfügt das Unternehmen Open Text über Expertise zu den technischen und rechtlichen Voraussetzungen und Folgen des Einsatzes von Social Media in Unternehmen. Dieses Wissen gibt die Firma jetzt weiter: Sie hat vor kurzem eine Social Media-Kampagne inklusive einer eigenen Website gestartet: www.otsocialbusiness.net. Dort finden sich unter anderem ein Blog, Videos, Präsentationen, Produktinformationen, Fachartikel und Erfahrungsberichte. Außerdem besteht die Möglichkeit zum direkten Feedback, zum Beispiel über Xing und Twitter. Um das Interesse anzuregen, hat das Unternehmen jetzt eine Liste mit zehn Tipps für den Web 2.0-Einstieg aufgestellt:

1. Social Media ist eine Frage der Kultur – Foren, Blogs, Wikis und Communities setzen eine Kommunikationskultur voraus, in der Offenheit und das direkte Gespräch unabhängig von Titeln, Zuständigkeiten und Standorten einen hohen Stellenwert einnehmen. Das Management muss entscheiden, ob eine solche Kultur gewünscht ist, und den damit verbundenen Wandel einleiten, begleiten und gestalten.

2. Social Media setzt ganzheitliches Denken voraus – Social Media ist keine Frage der Tools. Beginnen Sie mit der Strategie und definieren Sie klare messbare Ziele, die damit erreicht werden sollen. Solche Ziele können etwa die Verkürzung der Projektlaufzeiten, weniger Rückfragen im Helpdesk oder eine höhere Rücklaufrate bei Endkundenkampagnen sein. Erst daraus lassen sich die geeigneten Prozesse und Werkzeuge ableiten.

3. Regeln ersetzen Hierarchien – wie auch im richtigen Leben, braucht die Social Media-Kommunikation Regeln. Legen Sie fest und besprechen Sie mit Ihren Mitarbeitern, welche Themen über Social Media diskutiert werden sollen und welche für traditionelle Medien wie E-Mail vorbehalten sind. Ordnen Sie den verschiedenen Medien Nutzerkreise zu und definieren Sie, welche Medien und Themen vom Organigramm losgelöst sind und wie weit. Dadurch ist sicher gestellt, dass Informationen nicht mehrfach erstellt und abgelegt sind, sondern in dem für das jeweilige Thema optimalen Medium zirkulieren. Empfehlenswert sind ferner Benimmregeln, denn auch in der Social Media-Kommunikation macht der Ton die Musik.