Unterstützt experimentelles Dateisystem Btrfs: System-Rescue-CD klont auch NTFS-Dateisysteme

Mit der Version 1.2 der »SystemRescueCd« kann der Administrator nun auch Dateisysteme klonen: Neben den Linux-Versionen wie Ext4 und Btrfs gehört dazu NTFS. Dabei kann die Zielpartition auch kleiner sein als das Original.

Nichts ist mehr Wert als eine Rettungs-CD, spätestens wenn sich der Rechner nicht mehr über das Betriebssystem booten lässt. Eine Lösung ist auch »SystemRescueCd«, das nun in der Version 1.2 kommt. Als besonderes Highlight kommt das Tool mit einer aktuellen Version von »fsarchiver«. Damit lassen sich nun Linux-Dateisysteme wie Ext4 und Btrfs klonen. Aber NTFS-Partitionen gehören dazu. Als Desktop-System setzt das Werkzeug nun auf »xfce«, wobei allerdings nur die notwendigen Elemente auf der CD enthalten sind. Dank des Linux-Kernels 2.6.29 unterstützt das System auch Btrfs, das sich allerdings noch in Entwicklung befindet.

Startbildschirm der Notfall-CD »SystemRescueCd«

Fsarchiver kopiert Daten auch auf Partitionen, die kleiner sind als das Original. Beim Packern beziehungsweise Entpacken bleiben auch alle Dateiattribute erhalten. Bei NTFS werden ADS (Alternate-Data-Streams) nur erhalten, wenn sie kleiner als 64 k sind.

Weiter arbeitet die Komprimierung mit mehreren Threads, was sich positiv bei CPUs mit mehreren Kernen auswirkt. Weiter beherrscht Fsarchiver nun den Komprimierungsalgorithmus »lzma«. Alle Daten werden mit Checksummen versehen, um Fehler zu erkennen.

Außerdem findet sich »GParted« in der Version 0.4.5 und Xorg-Server 1.5.3 auf der CD.