IBM-Sparte Business Intelligence: Cognos: Stühlerücken nach IBM-Übernahme

Cognos wird mehr und mehr in die Strukturen von IBM eingegliedert. Vertriebsleiter Olaf Scamperle übernimmt die Position des Deutschland-Chefs von Cognos. Erich Leitner, der bislang Cognos Deutschland geleitet hat, kümmert sich künftig um paneuropäische Projekte.

Olaf Scamperle, gerade noch Vertriebsleiter von Cognos, wird jetzt Deutschland-Chef des BI-Spezialisten

BI-Spezialist Cognos passt nach der Übernahme durch IBM im vergangenen Jahr nun seine Organisationsstrukturen an das IBM-Gefüge an. Im Zuge der Veränderungen steigt Olaf Scamperle die Karriereleiter weiter nach oben und übernimmt ab sofort den Posten des Deutschland-Chefs von Cognos. Als Country Manager wird er künftig die Geschäfte für Deutschland leiten. Zuvor war Scamperle als Vertriebschef sowohl für den indirekten als auch für den direkten Vertrieb zuständig.

Erich Leitner, der bisher die Cognos Geschäfte in Deutschland als Vice President Central & Eastern Europe geleitet hat, wird künftig für übergeordnete paneuropäische Projekte verantwortlich zeichnen. Leitners ehemalige Position wird in der Neuorganisation nicht fortbestehen. Olaf Scamperle gibt Teile seiner operativen Verantwortung an die Manager der direkten und indirekten Vertriebsteams ab.

Der Umbau ist auf die unterschiedlichen Strukturen der beiden Unternehmen zurückzuführen, die im Zuge der Eingliederung von Cognos angepasst werden müssen. Während die Zuständigkeiten bei Cognos auf europäischer Ebene in vier Regionen organisiert waren, kennt IBM lediglich drei europäischen Großregionen (IOT – Integrated Operating Team) Nordost, Südwest und CEEMEA (Central & Eastern Europe, Middle East and Africa).