Virtuelle Geschäftsreisen retten Arbeitszeit

Knapp die Hälfte der Zeit auf Geschäftsreisen verrinnt mit Warten und Untätigkeit. 70 Prozent der europäischen Manager halten daher den Einsatz von Telepresence-Lösungen für eine Alternative zum besseren Zeitmanagement.

Der aktiven Arbeitszeit geht auf Geschäftsreisen knapp jede zweite Stunde verloren. Entsprechend halten mehr als 60 Prozent der Führungskräfte das Zeitmanagement auf Business-Tripps für mangelhaft. Zudem bewertet jeder fünfte deutsche Manager die Anzahl der Geschäftsreisen für zu hoch. Damit verschenken Unternehmen wichtige Ressourcen und strapazieren gleichzeitig ihre Mitarbeiter. Das hat eine Studie gezeigt, die der Dienstleister Easynet Global Services zusammen mit dem Institut für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) durchgeführt hat.

Als Alternative bieten sich Videokonferenz-Systeme an, die mit fortschrittlicher Übertragungstechnik in Bild und Ton einen Teil der Dienstreisen ersetzen helfen. 44 Prozent der europäischen Manager gehen der Studie zufolge davon aus, dass Telepresence-Lösungen geschäftliches Fliegen ablösen können. Vor allem Vielflieger profitieren von den technischen Möglichkeiten: Die Hälfte der Manager, die häufig auf Geschäftsreisen gehen müssen, setzten bereits professionelle Videokonferenz-Systeme ein oder planen dies. Da die virtuelle Gesprächsrunde den persönlichen Kontakt nicht in allen Situationen voll ersetzen kann, spricht sich ein Großteil der europäischen Führungskräfte für eine duale Lösung aus: Fast 70 Prozent der Befragten halten eine Mischung aus Geschäftsreisen und Videokonferenzen für die optimale Kombination im Berufsalltag.

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