Software-definiertes Netzwerk in der Praxis: Neue Cloud Services in nur drei Minuten

Netzlink hat sich zum Ziel gesetzt, seinen Kunden Cloud Services schnell und effizient zur Verfügung zu stellen. Um diese Vision zu verwirklichen, hat sich der IT-Dienstleister ein Software-definiertes Rechenzentrum auf Basis von Brocade-Technologie aufgebaut.

Im Jahr 1997 gegründet, ist Netzlink Informationstechnik ein international aufgestelltes IT-Serviceunternehmen mit Hauptsitz in Braunschweig sowie Standorten in Hamburg, Hannover, Kassel, Paderborn und Frankfurt am Main. Ein neunzigköpfiges Team bietet Kunden aus verschiedenen Branchen deutschlandweit ein umfassendes Leistungspaket aus einer Hand. Schwerpunkt sind dabei Konzeption, Planung und Implementierung von Rechenzentren jeder Größe. In den vergangenen Jahren hat sich Netzlink vor allem darauf konzentriert, Rechenzentrumsdienste für seine Kunden flexibler und kosteneffizienter zu gestalten. Ziel des IT-Dienstleisters ist es dabei, die Zeit zu verkürzen, die notwendig ist, um Unternehmen neue Cloud Services zur Verfügung zu stellen. Denn kleine und mittelständische Unternehmen benötigen Cloud Services, die sich nach Bedarf an- und abschalten lassen, um punktuelle Arbeitsspitzen zu bewältigen. Gleichzeitig müssen sie finanzielle und personelle Ressourcen so effizient wie möglich nutzen. Neben der schnellen Verfügbarkeit von Services möchte Netzlink eine Plattform bereitstellen, die es Unternehmen und Cloud-Anbietern erlaubt, ihre Netzwerke eigenhändig zu managen und zu erweitern.

Software-defined Networking

Um diese Visionen umsetzen zu können, machte sich Netzlink auf die Suche nach einem Herstellerpartner, der eine dafür notwendige Datacenter-Architektur liefern konnte. Der hohe Bedarf an Konnektivität, Verfügbarkeit und Skalierbarkeit auf Kundenseite veranlasste den IT-Dienstleister dazu, nach einer modularen, kosteneffizienten Netzwerklösung zu suchen, die mit der Vision eines Software-defined Network (SDN) vereinbar ist. In einem SDN-Ansatz verlagert sich der Schwerpunkt von der Hardware auf die Software, die zum Herzstück und zentralen Steuerungselement des Netzwerks wird. Um maximale Flexibilität und Interoperabilität zu gewährleisten, konzentrierte sich Netzlink auf Anbieter, die den OpenStack-Standard unterstützen. OpenStack-fähige Netzwerkinfrastrukturen erleichtern ein nahtloses Management von Private- und Public Cloud-Umgebungen und binden Nutzer nicht länger an einen bestimmten Anbieter.

Bereits seit 2002 kommen die über IBM/Lenovo vertriebenen OEM-Storage Area Network (SAN)- Lösungen von Brocade bei Netzlink zum Einsatz. Brocade war daher einer der Anbieter, die in die engere Auswahl kamen. „Während des Auswahlprozesses haben wir uns die Strategien der Hersteller und die technische Eignung der Lösungen sehr genau angeschaut“, sagt Sven-Ove Wähling, CEO von Netzlink. „Es war sehr wichtig für uns, mit einem Anbieter zusammenzuarbeiten, der sich genau wie wir für OpenStack und Software-defined Networking engagiert. Mit Brocade haben wir einen Partner gefunden, der bereits substantiell in Open-Stack und SDN investiert hat. Brocade ist im Bereich von SDN weiter als jeder andere Anbieter. Das war einer der ausschlaggebenden Gründe für unsere Entscheidung.“

Verfügbarkeit und Skalierbarkeit

Da kleine und mittelständische Unternehmen das Gros der Kundenbasis von Netzlink darstellen, möchte der Dienstleister vor allem Netzwerklösungen anbieten, die besonders flexibel sind – und damit kleineren Betrieben die Möglichkeit geben, ihre hohe Agilität im Vergleich zu größeren Unternehmen auszuspielen. „Technische Schlüsselkriterien bei der Auswahl der geeigneten Lösung waren Verfügbarkeit, Performance und Skalierbarkeit“, erläutert Christina Jacobsen, Produktmanagerin Netzwerke und IT-Sicherheit bei Netzlink. „Netzwerke müssen heute offen und schnell sein. Kunden müssen in der Lage sein, ihr Netzwerk ebenso schnell wie kosteneffizient auszubauen und neue Services hinzuzufügen.“

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