Mittelständler erweitert Storage-Umgebung: Speicher nach Maß bei Grosshaus

Die Speichersysteme bei der Egon Grosshaus GmbH & Co. KG waren in die Jahre gekommen. Das Familienunternehmen benötigte eine leistungsstärkere Storage-Umgebung mit höherer Kapazität. Die Wahl fiel auf Storage-Systeme und Server von Fujitsu, in Kombination mit Fibre-Channel-Switches von Brocade. Implementiert wurde die Storage-Umgebung vom Systemhaus IT Südwestfalen AG.

Kleinigkeiten, ohne die nichts Großes funktioniert“ – unter diesem Motto werden bei der Egon Grosshaus GmbH & Co. KG seit nunmehr 80 Jahren technisch und qualitativ hochwertige Komponenten für unterschiedliche Branchen hergestellt. Von der Produkt- und Prozessentwicklung bis zur Serienlieferung steht das Unternehmen mit Hauptsitz in Lennestadt im Sauerland allen Kunden in der Rolle eines Entwicklungspartners zur Seite. Diese Geschäftspolitik, die hohe technische Innovationsfähigkeit sowie die gute Qualifikation und Motivation der Betriebsangehörigen sind die Basis für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens.
Aufgrund dieses Leistungspotentials und der Produktvielfalt nimmt Grosshaus unter den metallverarbeitenden Zulieferern der Automobil-, Elektro-, Maschinenbau-, Sportartikel- und Freizeitindustrie auf internationaler Ebene einen führenden Platz ein. Die Kernkompetenzen des mittelständischen Familienunternehmens mit rund 550 Mitarbeitern liegen in den Bereichen Stanz-, Feinstanz- und Stanzbiegetechnik. Derzeit unterhält Grosshaus zwei Standorte: einen in Lennestadt-Bonzelerhammer und einen zweiten in Györ (Ungarn).

Die Herausforderung: Zu kleine Storage-Umgebung

Allerdings entsprach die bislang bei Grosshaus eingesetzte Speicher-Umgebung nicht mehr den Anforderungen des Unternehmens. Der Grund: Die Storage-Kapazität war mit einer Kapazität 25 Terabyte zu klein geworden. Außerdem waren die Speichersysteme und das Storage Area Network (SAN) zu langsam.

Mit der Planung, dem Design sowie dem Betrieb und Support einer neuen Infrastruktur beauftrage Grosshaus als Dienstleistungspartner die IT Südwestfalen AG. Das Systemhaus mit Sitz in Lüdenscheid hat rund 30 Mitarbeiter und betreut neben kleinen, mittelständischen sowie großen Unternehmen auch öffentliche Institutionen aus der Region Südwestfalen. In Zusammenarbeit mit Grosshaus und dem Distributor Also erarbeitete IT Südwestfallen ein Konzept für die Neugestaltung der Storage-Infrastruktur bei dem Familienunternehmen. Es umfasst die Bereiche Planung, Maintenance, Design und Support. Die bislang vorhandene Speicherlösung wurde durch zwei Plattenspeicher-Systeme der Reihe Eternus DX200 von Fujitsu abgelöst, einschließlich mit jeweils einer Erweiterungseinheit für 2,5-Zollund 3,5-Zoll-Speichermedien. Die Speicherkapazität pro Einheit beträgt jetzt etwa 30 Terabyte. Beide Einheiten stellen somit zusammen rund 60 Terabyte Speicherplatz zur Verfügung, statt wie früher lediglich 25 Terabyte.

Außerdem wurden bei Grosshaus vier Fibre-Channel-Switches Brocade B300 mit acht Ports installiert. Die FC-Switches bilden die Basis für das SAN (Storage Area Network), über das die Speichersysteme angebunden sind. Hinzu kamen zwei Fujitsu-Server-Systeme der Reihe Primergy RX300 mit jeweils 192 Gigabyte Arbeitsspeicher. Als Software zur Server-Virtualisierung wird VMware vSphere 5 eingesetzt.

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