Komplexe Simulationen in Bestzeit: Performance-Schub für Designzentrum

Bei der Automobilentwicklung muss alles schnell und präzise funktionieren. Das deutsche Entwicklungszentrums des Automobilherstellers Hyundai setzte deshalb auf einen Performanceschub bei der im Designzentrum eingesetzten Anwendungssoftware Autodesk VRED Ray Tracing.

Erfolgreich beschleunigt

Das ist gelungen: Heute wird im Design-Center eine Primeflex für HPC Cluster Lösung von Fujitsu mit hochleistungsfähigen Primergy Servern sowie der HPC Cluster Suite (HCS) zum einfachen Betrieb und Management des HPC Clusters eingesetzt. Als Schaltzentrale dient der Fujitsu Server RX200, die Rechenleistung liefern acht CX400 Systeme mit insgesamt 32 CX250 Serverknoten. Die Lösung wurde für den Einsatz der Visualisierungs-Software VRED optimiert. Im Rechen-Cluster arbeiten jetzt 640 Prozessoren, also fast dreißig Mal so viele wie vorher. Der Vorteil liegt auf der Hand: Es gibt sehr viel schnelleres Feedback und damit optimalere Ergebnisse.
Die Kooperation zwischen Hardwareanbieter, Softwarehersteller und dem Partner vor Ort, der CSW, hatte deshalb einen enormen Stellenwert. „Wichtig war auch, dass wir den Kunden in das Benchmark Center in Paderborn bringen konnten“, berichtet Marc Hoffmann vom Projektpartner CSW. „Das war für uns ein entscheidender Punkt“, bestätigt Uhlig. „Der Support war fundiert und kompetent, wir haben uns dort gut aufgehoben gefühlt.“ Im Benchmark Center sind Hochleistungs-Cluster aufgebaut. Dort konnte Hyundai mit eigenen Daten auf echten Systemen die Leistungsfähigkeit testen und mögliche Vorteile erkennen. „Wir haben dort die Möglichkeit, dezidiert zu testen, die Kunden wissen dann genau welche Leistung sie erhalten“, sagt Ramona Wiederstein von der ict GmbH. „Dieser Live-Test hat uns entscheidende Argumente geliefert und den Kunden überzeugt“, so Hoffmann.

Das komplette Projekt konnte innerhalb von etwas mehr als einem halben Jahr erfolgreich abgeschlossen werden. Namhafte Wettbewerber wurden in der Auswahlphase aus dem Rennen geworfen. Heute ist das deutsche Entwicklungszentrum mit der Lösung gut positioniert. „Das ist für uns ein ganz entscheidender Faktor“, betont Uhlig. Außerdem werden dadurch Kosten gespart, dass man das Rendering für Marketing-Präsentationen nicht mehr extern vergeben muss, sondern im eigenen Haus realisieren kann. Das Designzentrum verfügt jetzt über eine Lösung, die einen Wettbewerbsvorteil verschafft. Marketing-Teams sind schneller in der Lage, Design-Entwürfe zu beurteilen, sie von allen Seiten zu betrachten und an Optimierungen zu arbeiten. Sie können Fehler schneller beheben und neue Varianten ohne großen Zeitverlust erneut visualisieren. Durch die raschere Darstellung von Varianten wird außerdem die Arbeit des Marketing-Teams erleichtert. Ein weiterer Vorteil: Die Lösung kommt aus einer Hand– Softwarehersteller, Hardwareanbieter und das Partnerunternehmen, das die Installation vornimmt und betreut, arbeiten eng zusammen und sorgen gemeinsam für ein optimales Ergebnis.

„Das Projekt ist sehr gut gelaufen, die Implementierung verlief reibungslos“, lautet das Fazit von Hyundai-Manager Uhlig. „Die Benchmarks, die im Test erreicht wurden, haben wir auch im täglichen Betrieb umgesetzt.“