B-2-B-Börse für Gebrauchtsoftware: Gelungener Auftakt für Li-x

Nach einem halben Jahr im Markt hat sich Li-x als erste europäische Börse für gebrauchte Software im Unternehmensumfeld etabliert. Das verfügbare Auftragsvolumen liegt inzwischen bei über einer halben Million Euro.

Die Nutzer sehen in ihrem Account eine ausführliche Übersicht ihrer Lizenzen und der entsprechenden Kurse
(Foto: li_x)

Knapp ein halbes Jahr nachdem die erste europäische Börse für gebrauchte Business-Software „Li-x“ in den Markt gestartet ist, können die Verantwortlichen ein erstes positives Fazit ziehen. Immer mehr Unternehmen, Behörden, Reseller und Systemhäuser nutzen seit der Eröffnung der Webseite im Frühjahr die Möglichkeit, gebrauchte Lizenzen über das Portal einzukaufen oder zu verkaufen. „Seit Mai 2014 haben annähernd 500 Unternehmen einen Li-x Account eröffnet. Das Angebotsvolumen überstieg Anfang September erstmals die 500.000-Euro-Marke“, freut sich Geschäftsführer Boris Vöge über den gelungenen Start und steckt die ehrgeizigen Ziele klar ab: „Wir wollen den Softwareein- und -verkauf revolutionieren.“
Das Grundprinzip von Li-x folgt dem einer typischen Warenhandelsbörse. Verkäufer und Kaufinteressenten geben jeweils die Anzahl an Lizenzen sowie ihren gewünschten Preisrahmen dafür ein, eine Software berechnet dann aus Angebot und Nachfrage automatisiert einen tagesaktuellen Handelspreis und vermittelt den potenziellen Käufern die entsprechenden Lizenzen der Verkäufer.
Gehandelt werden dabei ausschließlich einzelne Lizenzen aus Volumenverträgen, so dass auf beiden Seiten beliebig große Lizenzpakete geschnürt und bestellt werden können.

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