Follow-me-Printing und Kartenbezahlsystem: Filmreif gelöst

Die Filmhochschule München setzt „alles auf eine Karte“: Mitarbeiter, Studenten und externe Kräfte können unkompliziert drucken und kopieren. So konnten Kosten gesenkt und zugleich der Service wesentlich verbessert werden.

(Foto: Melanie Meinig industrie BAU)

Höchst inspirierend ist seit September 2011 das Arbeitsumfeld der künftigen Münchner Filmkreativen – der Regisseure, Filmautoren, Dramaturgen, Fernsehjournalisten oder Kameraleute. Die Münchner Hochschule für Fernsehen und Film glänzt jedoch nicht nur architektonisch: Gebäudetechnik und IT-Infrastruktur wurden beim Umzug komplett erneuert.
Ein lange gehegter Wunsch des EDV-Teams der Hochschule betraf die Runderneuerung der Druckerlandschaft. Der Zeitpunkt war ideal gewählt, denn die Leasing-Verträge der Altgeräte waren abgelaufen. Die Idee: Weg vom Einzelplatzdrucker hin zum Follow-me-Printing.

Drucken und Scannen inklusive Abrechnung

In den alten Gebäuden war die Druckerlandschaft geprägt durch eine Vielzahl von Einzelplatzdruckern und autarken Kopierern unterschiedlicher Hersteller. Entsprechend hoch war der Service-Aufwand. Davon wollte sich EDV-Leiter Tobias Kastl verabschieden. „Zuvor hatten wir einen Kopierer als Scan-Lösung umgebaut. Das begeisterte die Studenten und auch das IT-Team“, erläutert Kastl. Als Lösung kristallisierte sich ein so genanntes Follow-me-Print-System heraus: eine zentrale, server-basierte Drucklösung, die vertrauliches Drucken mit integrierten Funktionen für seitengenaue Abrechnung und Rechtevergabe für Anwender verbindet. Das System sollte zudem gewissermaßen von zwei Seiten zu nutzen sein, das heißt Follow-me-Printing zur Verfügung stellen und gleichzeitig ein Bezahlsystem für interne und externe Studenten anbieten.
Die Ausschreibung definierte deshalb folgende Anforderungen:

  • Internes Follow-me-Printing für die Hochschulmitarbeiter, mit dem sich kostenstellenbasiert abrechnen lässt. Die Mitarbeiter werden entsprechend ihrer Abteilung authentifiziert und können mit ihrer Firmenzugangskarte die Druckstationen nutzen. Das Druckvolumen wird dann der jeweiligen Abteilung in Rechnung gestellt.
  • Studenten sollten die Systeme als Kopierer nutzen können. Zur Identifizierung und für die Abrechnung diente der Studentenausweis (Karte). Auch externe Studierende sollten die Systeme einsetzen und auf Basis von Zahlkarten für Druck und Kopie nutzen können.

Die Suche nach dem passenden Systemhaus war nicht ganz einfach. Zwar beherrschen viele Hersteller Follow-me-Printing und können auch Abrechnungssysteme bereitstellen. Doch die Verzahnung der Anforderungen bereitete etlichen Anbietern Probleme. „Die meisten hatten ihre Stärken bei der einen oder anderen Komponente“, so Tobias Kastl. „Bei der Integration hakte es jedoch.“ Erst beim Druckspezialist Printvision wurde Kastl fündig.