ISDN - Ende im Jahr 2018: All-IP bedeutet nicht „alles neu"

Mit dem Hinweis, bis 2018 das ISDN-Netz abzukündigen, hat die Deutsche Telekom als größter Netzbetreiber eine Lawine losgetreten. Private und gewerbliche Endkunden sind gleichermaßen verunsichert, bei Systemhäusern machen die Hotline-Mitarbeiter seitdem Überstunden.

Künftig All-IP: Telekom-Techniker arbeitet an Breitbandleitung
(Foto: Deutsche Telekom)

ISDN galt jahrelang als fortschrittlichster, internationaler Standard für digitale Telekommunikationsnetze. Doch das ist lange her: ISDN ist eine Technologie, die in den 1970er Jahren entwickelt und ab den 1980er Jahren realisiert wurde. Dann kam die IP-Technologie. Sie nutzt das auf dem Internet- Standard basierende, weltweite Computernetzwerk für die Übermittlung von Sprache. Ganz neu ist auch das nicht: Im Jahr 1986 ermöglichte Apple erstmals mittels QuickTime-Conferencing die Ton- und Bildkommunikation über AppleTalk- und IP-Netze. Aber erst mit dem Breitbandinternet wird IPTelefonie jetzt zur weltweiten Normalität.

Das läuft meist über ISDN

  • Telefonanlagen
  • Brandmeldeanlagen
  • Einbruchmeldeanlagen
  • Aufzug-Notruf
  • Zeiterfassung
  • Frankiermaschine (Porto - Aufladung)
  • Kopierer (Zählerstandsabfrage)
  • Spezialanwendungen (z.B. Pegelstandsanzeige)

Übersicht