Studie der Intellishop und des ECC: Gute Stimmung im B2B-Onlinehandel

Die Stimmung im B2B-Onlinehandel ist positiv. Ein Großteil der Unternehmen erwartet steigende Umsätze. Allerdings waren die Aussichten in den Vormonaten noch besser.

Auch im B2B-Umfeld trägt der E-Commerce zu steigenden Umsätzen bei (Bild: tashatuvango - Fotolia)
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Die Ergebnisse des neuesten B2B E-Commerce Konjunkturindex zeigen das Wachstumspotential, das im B2B-Onlinehandel steckt. Zwei von drei befragte Unternehmen bewerten ihre E-Commerce-Umsätze positiv bis sehr positiv. Mit 83,7 Prozent rechnet die große Mehrzahl der Befragten im kommenden Jahr mit einem weiteren Wachstum der E-Commerce-Umsätze. Von einem Rückgang oder einer Verschlechterung geht dagegen keiner der Befragten aus. Das ergab eine Studie der Intellishop AG in Zusammenarbeit mit den E-Commerce-Experten vom ECC Köln. Der aktuelle B2B E-Commerce Konjunkturindex für den Zeitraum Mai und Juni ist bereits die fünfte Befragung dieser Art. Für die Studie werden im Zweimonatsrythmus Entscheider und Projektverantwortliche aus deutschen B2B-Unternehmen befragt. An der fünften Erhebung nahmen 43 Manager aus überwiegend international tätigen B2B-Unternehmen teil.

Allerdings sinkt der Index für die E-Commerce-Umsätze im Vergleich zu den vorangegangenen Monaten März und April (163,9 Punkte) leicht auf 162,7 Punkte. Der Index für die Gesamtumsätze konnte dagegen minimal auf 155,8 Punkte zulegen. Zuvor waren es noch 155,5 Punkte gewesen.Insgesamt rechnen 21 Prozent der Unternehmen mit einer starken Verbesserung der Umsatzsituation, weitere 47 Prozent wenigstens mit einer leichten Verbesserung.

Gleichzeitig offenbart die Studie deutliches Wachstumspotential im E-Commerce. Lediglich 40 Prozent haben laut eigener Aussage ihren Außendienst bereits in ihre E-Commerce-Strategie integriert – sei es mit Hilfe einer mobilen Angebots- und Auftragserfassung, dem mobilen Zugriff auf individuelle Lieferkonditionen und den Lagerbestand oder der Möglichkeit der mobilen Produktkonfiguration. Allerdings planen 21 Prozent der Entscheider eine entsprechende Integration und wollen diese auch in den kommenden zwei Jahren umsetzen. Jeder fünfte gibt an, dass eine solche Einbindung der Online-Aktivitäten in den Vertrieb noch nicht geplant ist.