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»Performance Center« von NetQoS

Anwendungs- und Netzwerk-Performance in virtuellen IT-Umgebungen messen

07. September 2009, 12:30 Uhr   |  Bernd Reder | Kommentar(e)

Anwendungs- und Netzwerk-Performance in virtuellen IT-Umgebungen messen

NetQoS Performance Center fasst alle Daten zur Performance von Netzwerk und Anwendungen zusammen. Auch virtualisierte Systeme und Applikationen werden dabei berücksichtigt.

Leistungsdaten von Anwendungen und Netzwerken liefert »NetQoS Performance Center«. Der Clou dabei: Die Lösung bezieht dabei auch Informationen von virtualisierten Applikationen mit ein.

Das Virtualisieren von Servern bietet eine ganze Menge Vorteile: bessere Auslastung der Server-Hardware, einen niedrigeren Energieverbrauch et cetera. Die Technik verschleiert aber auch wichtige Daten, welche die IT-Manager benötigen, um Netzwerkanwendungen in optimaler Weise bereitzustellen.

NetQoS rückt diesem Problem mit »Performance Center« auf den Leib. Die Lösung fördert diese Daten zu Tage und kombiniert sie mit Informationen zur Netzwerk- und Anwendungs-Performance aus der physischen Umgebung. IT-Administratoren erhalten so einen Überblick, wie gut die gesamte Infrastruktur die Bereitstellung von Anwendungen unterstützt.

»Einzelne Kenngrößen, inklusive solcher zu CPU- oder Speicherauslastung, reichen nicht aus, um die Anwendungs-Performance in komplexen Umgebungen zu sichern«, sagt Matt Sherrod, Vice President Product Management bei NetQoS. »Das ist vor allem dann der Fall, wenn ein Teil der Umgebung virtualisiert wurde.«

NetQoS Performance Center sammelt und analysiert die Antwortzeiten von Anwendungen, von Netzwerk-Traffic via Cisco IOS Netflow sowie die Performance-Statistiken von Geräten – von virtuellen Multi-Tier-Hosts sowie von und aus virtuellen Umgebungen.

Hier die wichtigsten Funktionen:

· Response Time Virtual Collector: Diese Komponente läuft als eine virtuelle Maschine in Vmware-, Microsoft- oder Citrix-Umgebungen. Sie gibt einen Überblick über die Kommunikation zwischen allen virtuellen Maschinen auf einem physischen Server.

· Netflow Reporting für virtualisierte Umgebungen: Die Funktion für die Analyse des Netzwerkverkehrs unterstützt nun Netflow-Statistiken, die von Cisco Nexus 1000v und Vmware-vSwitch exportiert werden. Fachleute können überwachen, wie der Datenverkehr virtueller Anwendungen die Netzwerk-Performance beeinflusst.

· Performance Center-Integration mit Vmware vCenter: Performance Center ruft von der Vmware-vCenter-Programmierschnittstelle Informationen über den Zustand von Geräten ab. So lassen sich laut NetQoS Reports zu Daten wie etwa die Anzahl virtueller Maschinen auf einem Host, der CPU- und Festplatten-Nutzung sowie der Speicherauslastung erzeugen.

Die Daten werden in einer Management-Konsole zusammengefasst. Der Vorteil ist nach Angaben des Anbieters, dass der IT-Fachmann somit einen Überblick über die Leistung von Anwendungen erhält, und zwar über die komplette Infrastruktur hinweg.

Das wiederum gibt ihm die Möglichkeit, an den »richtigen Schräubchen« zu drehen. So lässt sich der Einfluss von Veränderungen an der Infrastruktur messen oder die Quelle für Latenzzeiten im Netzwerk, bei Anwendungen oder Servern isolieren.

Der Experte erhält zudem Daten darüber, wie viel Bandbreite einzelne Applikationen in Anspruch nehmen.

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