Kommentare (8)

Antwort von Hartmut , 11:16 Uhr

Zu Punkt 12: Angenommen ich habe eine Lizengo Windows-Lizenz bei Edeka gekauft und verwendet: Muss ich dann mit ner Hausdurchsuchung rechen?

Ich denke kaum dass in in einen Rechtsstaat mit ein Richter zu einer empfindlichen Geldstrafe verknackt da ich beweisen kann dass sehr viele IT-Seiten auch Heise.de meinten das wäre höchtswascheinlich voll legal! Einschüchterung durch Hausdurchsuchung incl. dem Zwang ne neue Wohnung zu suchen das meine ganze Nachbarschaft mich als Kriminellen ansieht und behandelt wäre dann das einzige!

Könnte ich vor Gericht geltend machen, dass es Microsoft 2006 bis 2009 selber mit den Gesetzt nicht so genau genommen hat. Ich habe sowohl ne Vista-OEM-Volllizenz DVD als auch eine für Win 7. In beiden Lizenzvereinbarungen steht drin, dass ich dieses Windows dann an den Rechner gebunden bleibt auf dem ich es installiere und ich damit NICHT auf einen neuen PC umsteigen darf auch wenn ich das vom alten Rechner lösche. So ein Verbot ist nach deutschen Recht illegal, war es 2006 schon aber MS hat das auch noch Ende 2008 oder Anfang 2009 illegal in die Lizenzbedingungen geschrieben.

Antwort von lizenzstinktier , 14:16 Uhr

Guter Artikel der das Geschätsmodell gut beschreibt. Ihr habt mich als Leser dazugewonnen. Besser recherchiert als bei Heise.

Wer denkt er erhält bei Lizengo, Lizenzfuchs, Tornadosoft usw. legale Lizenzen, der irrt. Das ist Betrug im großen Stil. Die nutzen die Unwissenheit der Kunden schamlos aus. Nur weil ein Key sich aktivieren lässt heißt es nicht, dass man das Nutzungsrecht an der Software bzw. eine Lizenz erwirbt. Man kauft eigenltich nur wertlose Keys, die massenhaft auch an andere Kunden verkauft werden. Meistens sind das MAK Keys die sich mehrfach aktivieren lassen.

Antwort von Lothar , 14:21 Uhr

Erstmal vorneweg, ich habe nichts mit Lizengo zu tun.

Aber irgendwie schein mir Ihre Berichterstattung doch etwas einseitig zu sein.

Lizengo ist der Böse, und Preosoftware, Li-X, MRM und USC, etc. sind die Guten.

In Ihrer Tabelle führen Sie nur die Preise von Lzengo/lizenzfuchs auf, warum nicht auch die Preise der Anderen?

Vendosoft bietet ebenfalls das Office 2019 Profesional Plus an, das wie Sie schreiben nur aus Volumenlizenzverträgen stammen kann, sicherheitshalber wird der Preis aber OHNE MwSt. angezeigt! Wo ist denn hier jetzt der Unterschied?

Von den "Guten" haben Sie die "Aussage" von den Geschäftsführern: Nein sowas "Böses" würden wir ja nie tun.

Bei Lizengo hatten SIe nur Kontakt über die Chat-Funktion, sprich das saß ein Hiwi der nix dazu sagen konnte, wollten Sie nicht mit einem Verantwortlichen reden oder war Lizengo nicht dazu bereit?

Welchen Nutzen bringt mir jetzt Ihr Artikel? Kann ich bei allen Anderen, außer bei Lizengo, bedenkenlos kaufen?

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Antwort von Ede , 19:26 Uhr

Das beschriebene Problem ist ja nicht, dass es sich um gebrauchte und / oder Volumenlizenzen handelt, sondern, dass etwas völlig anderes versprochen als geliefert wird. Das macht für mich als IT-Verantwortlicher schon einen gravierenden Unterschied. Während ich bei den genannten Gebraucht-Anbietern genau nachvollziehen kann, welche Art von Lizenz ich bekomme, woher sie stammt und dass sie gebraucht ist, bekomme ich bei Lizengo und Konsorten einen Key und dazu eine Geschichte vom Pferd die Münchhausen als Waisenknaben erscheinen lässt, und für die ich meinen Kopf sicher nicht hinhalten will…

Antwort von BR0KK , 12:00 Uhr

Die Frage ist wie der normale User denn davon Kenntniss haben kann/ soll. Der kauft bei EDEKA einen Key im glauben das das was da angeboten wird rechtens und damit seins ist.

Aktivieren lässt sich der Key auch einwandfrei….. und sogar die Anmeldung am MS Konto funktioniert damit ?!

Wenn dann der Key gesperrt wird oder sogar ein Audit mit Anzeige droht :/ (Gibts da bereits Fälle zu? Verurteilet Personen? Gerichtsurteile?)….

Gebrauchte Keys zu verkaufen (sofern aus legalen Quellen) ist ansich einen gute Idee. MS ist ja dagegen …. Die wollen unbedingt neu verkaufen…..

Antwort von Rene Jansen , 06:34 Uhr

Zu den Distripreisen möchte ich anmerken, dass wir über einen europäischen Markt sprechen.

Zitat: "Der durchschnittliche VK von 20 Distributoren, die in der von vielen Resellern verwendeten Beschaffungslösung von Cop Software + Services gelistet sind, lautete Ende Juli 537,44 Euro."

Ich bezweifle, dass die Produktpreise in der Distribution in den (beispielsweise) östlichen EU-Staaten ähnlich hoch sind.

Antwort von Michael Hagl , 11:04 Uhr

Hier hat doch Microsoft selbst die größte Schuld und auch offensichtlich kein gesteigertes Interesse das vernünftig zu regeln. Für einen Käufer einer Windows10 oder einer Office H&B Lizenz ist ist nicht feststellbar, ob der Key, bzw. die Lizenz rechtens ist, zumal, wenn Microsoft sie auch noch aktiviert.Die Echtheit einer Lizenz vom Preis abhängig machen zu wollen ist doch mehr als fadenscheinig. Für Microsoft gilt doch offensichtlich, hauptsächlich die User-Basis wird vergrößert, egal wie.

Antwort von Hans Brender , 10:00 Uhr

Der Artikel ist zu lang. Außerdem stellt sich die Frage, warum nicht der Hersteller (Microsoft) gegen diese Firmen vorgeht.

Zumindest im Artikel vermisse ich:

Links, die genau zu den Microsoft Seiten verweisen, wo und wie es richtig geht.

Die Erklärung alleine reicht mir nicht, weil das Lizenzrecht sich immer und immer wieder ändert und nur der Hersteller selbst seine Seiten dann aktualisiert.