Kommentare (3)

Antwort von Stephan Rickert , 06:39 Uhr

Stimme Fred Kempf zu und ergänze:

Es ist nicht einfach eine IT-Fachkraft im üblichen HR-Sinne, denn die suchen zumeist Spezialisten…und die brauchen wir an Schulen nicht.

An Schulen bräuchten wir die eierlegende Wollmilchsau, die ein komplettes Netz einrichten und administrieren kann, inkl. sämtlicher SW und HW.

Zudem sollte er/sie auch möglichst in der Lage sein, das Anwenderwissen dem Lehrkörper zu vermitteln.

Funktionierende IT ohne nutzende Lehrer -und damit auch Schüler- ist ja auch nicht zielführend!

in diesem Sinne: trau, schau, wem… ;-)

Antwort von herbi-13@gmx.de , 06:37 Uhr

Ich habe selbst mehrere Jahre eine Schule betreut. Auch wenn ich auf den "Kunden" nicht angewiesen bin, sollte der Staat diese Arbeit nicht auf engargierte Eltern und Lehrer oder auf 1 Euro-Kräfte auslagern! Einerseits sind diese Kräfte in der Regel nicht immer qualifiziert und andererseits werden auch damit Arbeitsplätze vernichtet. Im Moment besteht zwar eher das Problem qualifizierte Arbeitskräfte zu bekommen, aber es war auch schon einmal anders. Interessant ist, dass ich als Dienstleister um jeden Euro kämpfen musste, der Berliner Senat aber mehrere Ansätze "ausprobiert" hat die IT zu "ordnen" und dabei viel Geld "verschwendet" hat. Und jedes Bundesland kocht hier eine eigene Suppe hier hat die Föderalismusreform keinen Platz. Einerseits strebt man ein vereinigtes Europa an aber in vielen Dingen macht jeder Landreis sein eigenes Ding. Zentrale Aufgaben (wie z.B. das Schulwesen, die Straßenplanung, die Grundversorgung Strom, Wasser, Gas, Polizei und Feuerwehr usw.) gehören in die Hand des Bundes und nicht in die Hand von Kommunalpolitikern. Und Politiker sollten für den Unfug den sie verzapfen auch einmal den "finanziellen" Kopf hinhalten - sprich den Schaden bezahlen, den sie anrichten . Dann würden sie eventuell auch einmal besser mit unseren Steuergeldern umgehen. Das Geld, was man im Moment in Berlin für den Umbau der Straßen zu Radwegen verpulvert, sollte man lieber in die Schulen stecken. Dann könnte die nächste Generation von Politikern eventuell besser ausgebildet sein.

Antwort von Fred Kempf , 11:44 Uhr

Es ist schon erstaunlich , dass jetzt nachdem das digitale Zeitalter auch für Schulen angekündigt und von höchster Stelle verordnet wurde, festgestellt wird, dass IT Fachkräfte u.a. für die Administration an Bildungseinrichtungen fehlen bzw. die „Hobbyadmins ( Lehrer die sich dafür bereiterklärt haben, aber keineswegs dafür ausgebildet sind) überfordert sind.

Haben die Verantwortlichen mal wieder die techn. Entwicklung in Ihrer beamtlichen Wohlfühlzone verschlafen ?

Ich glaube ja ! Wie kann es sonst sein, dass Schülerinnen und Schüler besser mit der IT umgehen können als Lehrkräfte…….. und wie kann es sein,

dass die Ausstattung der meisten Schulen mehr als fragwürdig ist.

IT Fachkräfte wären schon seit vielen Jahren notwendig gewesen und hätte den Verantwortlichen auffallen müssen .Leider lag der Schwerpunkt im Ausbau der Bürokratie, entwickeln von neuen Lehrplänen ( die trotzdem nicht zeitgemäß sind ) und Erfindung neuer Schulformen .

Scheitern wird das Anwerben von IT Fachkräften u.a. an der Bezahlung, Brauchbare Fachkräfte haben in der freien Wirtschaft weitaus bessere Chancen/Konditionen und sind gesucht.

Man kann gespannt sein, wie die zuständigen Damen und Herrn diese Herausforderung meistern.

Die Leidtragenden sind nicht die Entscheider in der Regierung/Kumi etc.

sondern die Schülerinnen und Schüler an unseren Schulen !