Kommentare (3)

Antwort von Sebastian K. , 18:30 Uhr

Sehr geehrter Herr Wilken,

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich möchte trotzdem kurz erläutern, warum ich noch immer glaube, dass DataGuard unseriös ist.

Mein Hauptkritikpunkt waren die inkludierten Beratungsstunden pro Jahr und der Preis. Betriebswirtschaftlich ist eine so günstige Monatspauschale nur möglich, wenn

1. die Software im Mittelpunkt steht und Standard-Antworten liefert,

2. teure Berater (Juristen, IT-Experten) wenig beansprucht werden,

3. unterqualifizierte Mitarbeiter (TÜV-DEKRA-3-Tage-Kurs) die Arbeit erledigen.

Selbst in der FAZ wird mittlerweile vor schwarzen Schafen gewarnt. Meiner Meinung nach trifft das 100 % auf Ihr Geschäftsmodell zu.

Zitate:

"Rund um das Thema haben sich neue Unternehmen gegründet"

"Sie lockten oft mit günstigen Preisen, wenige Mitarbeiter kümmerten sich dann aus der Ferne um Hunderte Kunden"

"Wichtig sei (…) vor allem eine individuelle Beratung"

faz.net/aktuell/wirtschaft/diginomics/warnung-vor-schwarzen-schafen-umgang-mit-der-dsgvo-16200147.html

Vielleicht mag ich mich auch irren, aber sagen Sie nicht selbst, dass Sie eine „deutlich vierstellige Kundenzahl“ betreuen. Ich zähle auf Ihrer Website aber nur 23 Mitarbeiter im Bereich Datenschutz Consulting.

Billig und Qualität passen eben nicht zusammen, wenn man eine individuelle, qualifizierte und persönliche Beratung von Experten möchte. Natürlich werden Sie jetzt wieder sagen, dass das bei DataGuard ganz anders ist, aber bei einem Preis von 150€ pro Monat kann sich jeder vorstellen, was er bekommt.

Antwort von Rasmus Wilken , 16:47 Uhr

Sehr geehrter Herr K.,

vielen Dank für Ihren Kommentar, zu dem wir Stellung nehmen wie folgt:

Sie haben die Sachlage falsch aufgefasst und dementsprechend inkorrekt dargestellt. Selbiges beobachten wir in erster Linie bei anderen in der Datenschutzbranche tätigen Unternehmen (darunter Kanzleien und Berater, die ihre Leistungen nach Stunden abrechnen und limitiertes Verständnis für unsere Herangehensweise aufbringen).

Tatsächlich ist unser Basis-Paket mit einem Monatsentgelt von € 150 auf kleine Unternehmen mit relativ wenigen Beschäftigten und Kunden zugeschnitten, bei denen die Datenverarbeitung vor allem der Vertragsabwicklung dient und nicht mit besonderen Risken im Hinblick auf den Datenschutz verbunden ist. Das sind durchaus nicht nur Werkstätten, sondern auch Einzelhändler, Gastronomiebetriebe, Dienstleister, Startups und viele andere Kleinst- und Kleinunternehmen. Wichtig: Unsere Kunden werden auch im Basis-Paket von sehr lebendigen und qualifizierten Datenschutzbeauftragten (allesamt TÜV-/DEKRA-geprüft) telefonisch begleitet und beraten: Datenschutz-Audit des Unternehmens, Erstellung der Datenschutz-Dokumentation, Datenschutzerklärung für Webauftritte, Schulungen für bis zu 50 Mitarbeiter und viele andere Leistungen sind im Paket inkludiert. Also: Selbst das Basis-Paket enthält Beratungsstunden im Rahmen des DSGVO/BDSG Grundschutzes.

Das Medium-Paket bietet neben sämtlichen Bestandteilen des Basispakets auch den weitergehenden DSGVO/BDSG Grundschutz für bis zu zwei Geschäftsbereiche des Kunden, Datenschutzschulungen für bis zu 75 Mitarbeiter sowie die datenschutzrechtliche Unterstützung bei Entwurf und Prüfung von jeweils bis zu 5 Auftragsverarbeitungsvereinbarungen jährlich. Außerdem sind hier sechs zusätzliche – d.h. über die reguläre Beratung im Rahmen der obigen Leistungen hinausgehende (!) – Beratungsstunden pro Jahr enthalten, die zur Umsetzung des Datenschutzes unter anderem bei individuellen Datenschutzhinweisen, Löschkonzepten, Prüfung von Hard- und Software etc. zur Verfügung stehen. Das Monatsentgelt für das Medium-Paket von € 250 kostet im Jahr (12*100=) 1.200 € mehr als beim Basis-Paket. Selbst ohne die übrigen enthaltenen Mehrleistungen könnte also eine zusätzliche Beratungsstunde rein rechnerisch nicht mehr als 200 € kosten.

Unsere selbst entwickelte Webplattform (unter der Referenznummer Q0144EP beim Europäischen Patentamt zum Patent angemeldet) vervielfältigt den Nutzen der für den Datenschutz aufzuwendenden Arbeitszeit. Repetitive und standardisierbare Arbeitsschritte löst bei uns in erster Linie der Algorithmus, das erforderliche Fachwissen wird gebündelt und der Wissenstransfer beschleunigt – so können unsere Datenschutzbeauftragten ihre Zeit auf komplexe Fragestellungen und die praxisnahe Unterstützung des Kunden verwenden. Bei DataGuard müssen der Datenschutzbeauftragte und der Kunde bei einer hohen Beratungsqualität (von qualifizierten Volljuristen und IT Security Experten mit hoher Branchenexpertise) also deutlich weniger Zeit für den Datenschutz aufwenden. Auch wenn unsere Beratungsstunde tatsächlich deutlich weniger als 200 € kostet, so kann sie doch für unsere Kunden wesentlich mehr wert sein. Wenn Sie also mit den von Ihnen behaupteten 500 € Stundenlohn den Nutzen unserer Dienstleistung für unsere Kunden bewerten wollen, liegen Sie damit also vielleicht gar nicht so falsch.

Diesem der klassischen Datenschutz-Beratung überlegenen – und für den Kunden letztendlich günstigeren – Ansatz vertrauen neben einer vierstelligen Kundenzahl eben auch die Deutsche Telekom sowie etliche bundesweit tätige Branchenverbände wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA), der Deutsche Verband der Ergotherapeuten, der Bundesverband mittelständische Wirtschaft sowie viele andere Partner und Unterstützer.

Kontaktieren Sie uns gerne falls Sie mehr erfahren möchten über unser Unternehmen und unsere Herangehensweise, mit der insbesondere kleine und mittlere Unternehmen das Thema Datenschutz pragmatisch und kosteneffizient in den Griff bekommen können.

Mit freundlichen Grüßen

Das Team von DataGuard

Antwort von Sebastian K. , 13:29 Uhr

Ich habe mir das Geschäftsmodell mal genauer angeschaut:

150€ pro Monat bekommen nur Werkstätten. Die meisten werden ab 250€ pro Monat betreut. Klingt wenig, aber im Kleingedruckten steht, dass man dafür 6 Stunden im Jahr(!) Beratung bekommt. Das wäre einen Stundenlohn von 500€ pro Stunde.

Man macht also die Arbeit per Software selbst und die Beratung ist zu wenig bzw. übertrieben teuer. Nicht gerade seriös.