Kommentare (16)

Antwort von Greg , 11:13 Uhr

ich verstehe die distris nicht:

wenn mein kunden nicht zahlen will, sich was abzieht oder sonstiges beliefere ich den kunden nicht mehr. aber wenn die distris alle so geldgeil und gierig sind, dann sind sie selber schuld, da hab ich auch kein mitleid. dafür gibt's aber für den zahlenden resseler-kunden keinen euro nachlass wenn man mal 100 SSD platten kaufen will. - die gleiche ware kriegt man dann wieder bei Amazon 10euro billiger … und die Händler die bei Amazon verkaufen müssen sich doch auch nicht alles gefallen lassen, aber die gier…

teufelskreislauf

Antwort von Kathrin , 04:36 Uhr

Das Problem ist, dass das Amazon System total undurchsichtig ist.

1. Obwohl 3,90 EUR als Kosten angegeben ist, wird ploetzlich dauernd 4,90 EUR verrechnet

2. Mengen vom Lager sind ploetzlich verschwunden, und keiner beantwortet dir die Frage, wo die Ware ploetzlich hin ist

3. Auch unklar ist, wie die Retouren von den Kunden verrechnet werden

4. Wir wollen gerade unsere Ware zurueckholen, aber sind auf Teflon gestossen, keiner in Amazon kuemmert sich darum, die Ware kommt nicht mehr zurueck, und jeden Tag bekommt man ein nutzloses Email von einem anderen Angestellten, der generell kein Interesse hat, sondern nur schreibt: Hallo Ich heisse Dirk , Sie haben dieses Papier nicht ausgefuellt… Obwohl wir schon 1000x mal dieses Papier an alle Angestellten davor geschickt haben.

Es handelt sich hier um ein echtes Mafia System, nach einem halben Jahr Liefern an Amazon haben wir mal nachgerechnet und festgestellt, dass die Verluste viel hoeher sind als die Gewinne. Dies passiert, da verschiedene Sachen unrechtmaessig verrechnet werden, aber diese Reklamationen werden nicht geloest. Wir haben nach 2 Monaten immer noch keine Antwort, warum ploeztlich die Lagermengen nicht mehr stimmen.

AUF KEINEN FALL AN AMAZON LIEFERN!!! NUR VERLUST !!!!

Antwort von Romida , 08:09 Uhr

Es ist ein schöner Bericht über das Verhalten von Amazon, aber auch von den Distributoren.

Es stellen sich mir dadurch nur mehrere Fragen an die Distributoren:

- Warum machen die Distributoren das denn mit, wenn es so schrecklich ist.

- Wieso unterstützen Sie nicht lieber dann die kleinen Händler mit fairen Preisen

- Seit Jahren sagen sie Sie können nichts gegen die Preise der Hersteller machen,

wann werden Sie endlich aktiv.

- obwohl Ihnen die Mehrzahl der kleinen Händler immer wieder sagt dass Sie inzwischen nur noch

über Amazon bestellen, reagieren Sie darauf mit Ihrer Preisgestaltung ebenfalls nicht.

- Sie nehmen in Kauf Ihre Firma zu ruinieren, nur weil Sie weiter an Amazon verkaufen, statt an kleine

Händler.

Ich bin jetzt seit 14 Jahren Händler und habe die Diskussion über die Schweinepreise mit bekommen, danach sind viele kleine Händler verschwunden,

und der Rest hat reagiert und bei Amazon oder ähnlichem eingekauft.

Warum soll es uns jucken wenn die Distributoren sich verabschieden und abgewickelt werden.

Hat es einen Distributor gejuckt das die kleinen Händler sterben.

Ich sehe es so heute Amazon, morgen vielleicht ein anderer, am Ende wird der Druck auf die Hersteller kommen.

Von denen dann irgendein Onliner Preise verlangt zu dem Sie die Ware nicht mehr herstellen können, dann sind danach halt einige Hersteller weniger auf dem Markt.

Nur noch eins gebe ich zu Bedenken, ich als kleiner Händler kann keine Macht auf den Markt ausüben, ich muss schnell reagieren wenn ich überleben will.

Und wenn ein Unternehmen mir die gleiche Ware zu wesentlich besseren Bedingungen liefert, muss ich möglichst schnell zu dem wechseln, damit ich überlebe.

Denn dem Kunden ist es egal wo ich meine Ware herbekomme, nur der Preis und die Leistung bzw. der Service muss stimmen.

Und dann kann ich mir es nicht leisten Ware die teurerer als der Fertige Preis (Preis der Ware + MwSt. + Versand + Maut) bei einem Onliner ist bei einer Distribution zu kaufen.

Antwort von P. Wolff , 08:22 Uhr

Hervorragender Artikel - bildet 1:1 unser Tagesgeschäft ab !!!

Antwort von Thomas Kilb , 13:58 Uhr

Hallo Herr koch,

hier die digitale Form des höchstinteressanten Amazon-Artikels

Antwort von Der Almdudler , 08:52 Uhr

Also ich denke es ist das eine mit der chaotischen Lagerhaltung und ein anderes, wenn sich Amazon hinstellt und sagt, mich interessieren die Einlieferungsbelege von Dir nicht.

Es kann ja nicht sein, das Amazon seine Unfähigkeit im Lager auf dem Rücken von anderen austrägt. Moderner Raubritter halt.

Unterm Strich, dann die Geschäftsbeziehungen beenden.

Das Wetter…….

Antwort von Stefan Rauser , 07:43 Uhr

Die im Artikel in Anführungszeichen gesetzte "chaotische Lagerhaltung" hat nichts damit zu tun, dass in den Lagern "Chaos" herrschen würde.

Die "chaotische Lagerhaltung" ist ein Prinzip der computergestützten Lagerhaltung, wie sie in so ziemlich jedem Automatiklager praktiziert wird. Dabei weist das Lagerverwaltungssystem einer eingelagerten Ware einen willkürlichen Platz zu.

Bei Amazon wird dieses Prinzip auch in einem Handlager angewendet, um die Kommissionierung zu vereinfachen. Wenn ein Kommissionierer in den Gang 12, Regal 47, Fach 11 geschickt wird, um dort das Smartphone SM-GF0815 zu holen und daneben liegt nur noch eine Spülbürste und eine Tafel Schokolade, dann dürfte da keine Verwechslungsgefahr herrschen.

Liegt neben dem Smartphone SM-GF0815 auch noch das Modell SM-GF0816 und SM-GF0817, würde sich die Fehlerrate bzw. der Zeitaufwand deutlich erhöhen.

Darüber hinaus kann bei dieser chaotischen Verteilung der Waren auf unterschiedliche Fächer auch nicht mal eben jemand 10 Smartphones auf einmal "verschwinden" lassen.

Ich bitte dies bei der Berichterstattung zu beachten.

Antwort von Hä? , 14:56 Uhr

Man braucht ja schon eine gehörige Portion Masochismus, um den Amazon-Vertrag überhaupt zu unterschreiben. Diesen vor Unterschrift durchzulesen oder blind zu unterschreiben, ist jedem selbst überlassen. Da waren schon die ersten verblüfft, dass das eintritt, was im Vertrag verlangt wurde.

Allmählich hat dann Amazon weitere Grenzen getestet - kennen wir ja von unseren Kindern. Offensichtlich wurde da lange zugeschaut. Es gibt - wie immer im Leben - 2 Möglichkeiten, damit klar zu kommen : Zähne zusammenbeißen und weiter bücken oder Geschäftsbeziehung beenden. Jeder wählt sein Schicksal selbst.

Antwort von denoel , 15:27 Uhr

Die Distributoren sind selber schuld. Würdfen sie ihren Einzelhändlern und Systemhäusern vernüftige Preise machen, könnten diese mit Amazon mithalten und selber anbieten. Aber wenn man bei Amazon Artikel inkl. MwSt. billiger bekommt als unserer Einkaufspreis ist dann werden die Kleinen sterben und sie werden nur noch an Amazon liefern…selber schuld

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Antwort von Odarnok , 12:02 Uhr

Die Händler kriegen sogar bessere EKs als Amazon. Amazon verkauft aber auch mit Verlust, wenn es sein muss. Somit geht der Konsument immer wieder zu Amazon und Amazon setzt sich selbst einfach zu 90% der Zeit in die Buy-Box.

Antwort von Distributor x , 11:04 Uhr

Absoluter Bullshit… Amazon bekommt die selben Preise beim Distributor, wie die

Fachhändler und Systemhäuser. Die Hersteller geben Amazon fleißig Cashbacks

hintenrum oder beliefern sogar Amazon am Distributor vorbei.

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Antwort von Stroh , 13:57 Uhr

Das mag ja sein - aber die Distris sind nur mal der Mittelsmann zwischen Hersteller und Händler. Somit ist es auch ihre Aufgabe dafür zu sorgen das der kleine Händler gehör beim Hersteller bekommt und dessen Sorgen, Probleme und Wünsche beim Hersteller ankommen. Das muß sich die Distribution ankreiden lassen. Wenn hier etwas mehr Druck im Interesse des Händlers aufgebaut würde, würde sich der ein oder andere Hersteller sicherlich etwas bewegen. Die Partnerschaft zwischen dem Fachhandel und Hersteller ist in der Regel etwas langfristiges und basiert auf gegenseitigem Respekt beider Positionen. Von einer seriösen und fairen Partnerschaft zwischen Herstellern und Retailern/Etailern zu reden ist für den Fachhandel ein Schlag ins Gesicht. In solchen Fällen gibt doch der Retail bzw. Etail die Eckkonditionen vor. Und je größer der X-tailer um so mehr Macht hat er auf den Hersteller. Schade nur das die Hersteller das mit machem.

Antwort von Stroh , 14:54 Uhr

Ich weiß nicht wo das Problem liegt. Entweder man läßt sich das gefallen und "verkauft" (nennen wir es mal so) weiterhin zu solch abstrusen Konditionen oder man läßt es. Wobei man das Gebahren von Amazon ja kein verkaufen bzw. einkaufen nennen kann. Sowas würde ich eher man bezahlen was man meint nennen. Allerdings sind Händler die sich das gefallen lassen meiner Meinung nach völlig willenlos.

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Antwort von Odarnok , 12:11 Uhr

Das Problem ist, dass 1. Der dt. Konsument zu Amazon geht, 2. Amazon sich selbst zu 90 % in die BuyBox setzt, 3. Amazon Stock aus anderen Ländern zieht (das kann ich einschätzen), in denen man lt. Artikel noch mit ihnen arbeiten kann (das kann ich nicht einschätzen) und man so 4. Entweder den wichtigsten Point of Sale in D verliert oder sich mit Amazon einigen muss.

Antwort von Andreas , 14:44 Uhr

Sie wissen schon, dass "chaotische Lagerhaltung" ein feststehender Begriff ist? Das ist in der Logistik gängig und absolut keine Amazon-Besonderheit.

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Antwort von Jupp , 15:03 Uhr

Eine "chaotische Lagerhaltung" mag wohl vielleicht ein kleinerer Händler haben, aber ein Distributor erlaubt sich so etwas nicht. In der Regel wird ein LVS (Lagerverwaltungssystem) verwendet das die Artikel bereits beim Wareneingang zuordnet. Und mit auch nur einem kleinen bisschen Willen kann man seinen Mitarbeitern klarmachen erst den Entladevorgang mit dem Einbuchen abzuschließen bevor man einfach den nächsten Container auspackt und sich selbst den Weg zustellt.