Neues Partnerprogramm angekündigt: VMware drängt in neue Wachstumsfelder

Mit Lösungen für Storage- und Netzwerk-Virtualisierung und einem Cloud-Portfolio wächst VMware über sein Kerngeschäft mit der »vSphere«-Plattform hinaus. Die komplexer werdenden Themen verändern auch den Channel des Virtualisierungsspezialisten.

Anwendungen in der Hybrid Cloud

Marc Müller, Channelchef für Deutschland bei VMware
(Foto: VMware)

Auch die Multicloud-Thematik hat VMware mittlerweile aufgegriffen. »Wir haben viel in Technologie investiert, die es den Kunden ermöglicht, die Erfahrung, die sie mit uns im Rechenzentrum gemacht haben, in die Cloud mitzunehmen«, so Country Manager Müller. Mit »Cloud Foundation« hat VMware eine zentrale Lösung entwickelt, die auf vShpere, vSan und NSX beruht und die Bereitstellung und den Betrieb von Hybrid Clouds vereinfacht. Ziel von VMware ist es nun, vSphere-Kunden von einem Wechsel zu Cloud Foundation zu überzeugen. »Wenn wir stärker wachsen wollen, müssen wir Kunden auf höherwertige Produkte bringen«, ist sich Müller sicher.

Genau diese höherwertigen Produkte haben auch Auswirkungen auf den Channel des Virtualisierungsspezialisten. Seine klassischen Partner – meist mittlere und große Systemhäuser, die breit aufgestellt sind – hat VMware in jüngster Zeit um eine zunehmende Anzahl an Spezialisten im Channel ergänzt. Dazu gehören Security-Spezialisten ebenso wie Consulting-Unternehmen, auch erste Partner, die sich etwa ausschließlich auf Consumption-Services aus der Cloud ausrichten, sind darunter. Bei den Spezialisten handelt es sich oft – allerdings nicht immer – um kleinere Unternehmen, die hauptsächlich Ingenieure beschäftigen und keinen eigenen Vertrieb haben.

Viele der klassischen VMware-Partner arbeiten in Projekten deswegen zunehmend mit diesen Experten zusammen, die gezielt ihr spezifisches Know-how einbringen können. Vor allem bei Consulting- und Service-Partnern habe sich dieses Modell laut Müller durchgesetzt. »Nachdem wir uns in komplexere Themen bewegen, ergibt es sich von selbst, dass solche Partnerschaften entstehen. Wir finden das gut und unterstützen das.«

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