»Stadia« bringt Gaming as a Service: Google rollt den Gaming-Markt auf

Noch in diesem Jahr will Google seinen Games-Stream-Dienst »Stadia« starten. Das Abomodell für Spiele wird den Handel sowohl im Hard- als auch im Softwarebereich an empfindlicher Stelle treffen.

Custom CPUs und GPUs

Der Stadia Controller bietet einige Spezial-Knöpfe und -Funktionen für die Plattform
(Foto: Google Stadia)

Angetrieben wird die auf Linux-basierende Stadia-Plattform von maßgeschneiderten x86-CPUs (2,7 GHz) mit Hyperthreading und AVX2 SIMD sowie speziellen AMD GPUs mit 56 Compute Units und integriertem HBM2-Speicher. Diese können mit einer Bandbreite von bis zu 484 GByte pro Sekunde jeweils auf 16 GByte kombinierten VRAM und Systemspeicher zugreifen und sollen so eine Leistung von bis zu 10,7 Teraflops erreichen. Die AMD-GPUs bringen die hochperformante Vulkan-API für die Echtzeit-3D-Berechnung mit.

Stadia soll noch in diesem Jahr zunächst in den USA, Kanada, Großbritannien und Teilen Europas starten, bevor weitere Länder angeschlossen werden. Wann genau es losgeht und was der GaaS-Dienst kosten wird, hat Google bisher nicht verraten. Auch eine Empfehlung für die benötigten Bandbreiten wurde noch nicht gegeben. Weitere Details sollen jedoch spätestens im Sommer folgen.

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