Mehr Wachstum durch neues Lizenzmodell: Igel entkoppelt Hardware und Software

2018 feierte Igel das bislang erfolgreichste Jahr seiner Firmengeschichte. Der Endpoint-Management-Spezialist will in den kommenden Jahren sogar noch stärker wachsen und hat dafür sein Lizenzmodell angepasst.

Nächster Schritt Abomodell

Igels neues flexibles Lizenzmodell ist kein Abomodell – noch nicht. Aber die subscriptionsbasierte Enterprise Edition verschaffe den Partnern wiederkehrende Umsätze, so Fioretti. Und auf diesem Weg will Igel möglichst viele Partner zum Managed Service Provider weiterentwickeln. Das stehe im Channel dieses Jahr ganz oben auf der Agenda. Igel führt seit der Disrupt Gespräche mit den Partnern, um zu identifizieren, welche bereits als Managed Service Provider agieren oder auf bestem Weg sind, sich dahin zu entwickeln. Ein Early Adopter Partnerprogramm ist ebenfalls in Planung.

Rund 1.300 transaktionale Partner hat Igel in Deutschland, davon rund 350 Auothorized Igel Partner (AIP). Im vergangenen Jahr wurden zwei neuen Edelmetall-Stufen eingeführt: Gold haben inzwischen rund 15 Igel-Partner erreicht, Platin die beiden Schwergewichte Bechtle und Cancom. Das Partnerprogramm dürfte in Zukunft eher granularer werden, schätzt Fioretti, weil neue Anforderungen und auch neue Arten von Partnern wie MSPs dazukommen

Auch die Igel-Distributoren ADN, Arrow und Vanquish will Fioretti noch enger in die Weiterentwicklung des Partner-Netzwerks einbinden. Sie sollen verstärkt dabei eingesetzt werden, die Partner mit auszubilden.