IT-Lösungen für jeden Kundenbedarf: Kiwiko-Verbund wächst kontinuierlich

Der IT-Verbund Kiwiko zählt mittlerweile 26 Partnerunternehmen als Genossenschaftsmitglieder. Dem Ziel, für alle Kundenansprüche IT-Lösungen anbieten zu können, ist die Gruppe schon sehr nahe. Weitere Partner und Kompetenzen werden gesucht.

Die Kiwiko-Partner trafen sich in Kassel

Von einer Renaissance würde Matthias Jablonski nicht sprechen wollen. Wohl aber von großem Interesse an Systemhauskooperationen. Deshalb sei er optimistisch, dass der genossenschaftliche Verbund Kiwiko, der nach seiner Gründung im März dieses Jahres mittlerweile schon 26 Partnerunternehmen mit 41 Stand-orten als Genossenschaftsmit-glieder zählt, bis Ende kommenden Jahres auf 60 Partner anwachsen könnte. »Das ist in etwa das Maximum, das wir erreichen möchten«, erklärt Kiwiko-Vorstand Jablonski gegenüber CRN. Sicherlich, ein paar Mitglieder mehr, dagegen würden er und Vorstandspartner Michael Illig sich nicht wehren, »aber wir legen Wert darauf, nicht nur von der Vernetzung der Mitglieder zu sprechen, sondern die Gruppe auch zu leben«. Und: »Die neuen Partner müssen ethisch und menschlich zu uns passen, Zeit aufbringen wollen für Gruppentreffen und Erfahrungsaustausch, für Zertifizierungen und Workshops der Herstellerpartner.« Darum stellen Jablonski und Illig die Verbindlichkeit aller Beteiligten »als das A und O« in den Vordergrund. Deshalb auch die Form einer Genossenschaft, in die sich jedes Mitglied einbringen müsse.
Beim Start des Verbundes Kiwiko eG (siehe CRN 19/2016, Seite 14) brachte der ehemalige Also-Manager Jablonski zwölf Gleichgesinnte – Systemintegratoren und IT-Dienstleister – zusammen. Die mittelständischen Systemhäuser vereinte das gemeinsame Ziel, als Netzwerk lokal und überregional den größten Teil des gesamten IT-Bedarfs abdecken zu können. Und das, so der Vorstand, sei in den vergangenen Monaten bereits erfolgreich realisiert worden. Wenngleich es in der Fläche durchaus noch weiße Flecken gebe. »Im Norden und im Osten könnten es mehr Partner sein. Bis März 2017, dann werden wir ein Jahr alt, sollten noch fünf bis acht Partner hinzukommen. Aber auch so sind wir mit der Entwicklung vollends zufrieden.«

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