Größter Produktlaunch der Firmengeschichte: Runderneuertes Business-Portfolio bei Eset

Eset hat seine Lösungen für Unternehmen aktualisiert und um einen neuen Sandboxing-Dienst ergänzt. Verwaltet werden alle Produkte über das »Eset Security Management Center«, das den »Eset Remote Administrator« ablöst und weitere Anwendungen und Services integriert.

(Foto: everythingpossible - Fotolia)

Mit neuen und überarbeiteten Business-Lösungen will Eset im Enterprise-Markt angreifen und dabei nicht nur den Schutz vor Cyberbedrohungen verbessern, sondern auch die Verwaltung der Anwendungen und Services vereinfachen. Mit sieben aktualisierten Produkten, einem neuen Sandboxing-Dienst und einem generalüberholten zentralen Management handelt es sich dem Sicherheitsspezialisten zufolge um den größten Produktlaunch in der 30-jährigen Firmengeschichte.

In seinen Endpoint-, Mailserver-, Fileserver- und Sharepoint-Lösungen hat Eset die verschiedenen Erkennungsmechanismen wie UEFI-Scanner, Ransomware Shield und Botnet-Erkennung weiter verbessert und ihr Zusammenspiel weiter optimiert. Angesichts der aktuellen Bedrohungsvielfalt sei es notwendig, mehrere Methoden zu kombinieren, um einen mehrschichtigen Schutz bieten zu können, betont der Hersteller. Die neue Version 7 der Anwendungen unterstützt Office 365 und bietet nun auch eine zeitbasierte Einstellung für die Web- und Medienkontrolle, sodass sich der Zugriff auf bestimmte Internetinhalte oder extern angeschlossene Geräte gezielter reglementieren lässt.

Zu den bekannten Anwendungen gesellt sich mit »Dynamic Threat Defense« ein neuer Sandboxing-Dienst, der in »Mail Security« und »Endpoint Security« eingebunden werden kann. Er untersucht verdächtigte Dateien in einer sicheren Umgebung im Eset-Rechenzentrum, um zu ermitteln, welche Folgen das Öffnen beziehungsweise Ausführen hat. Am Ende des Prüfprozesses steht eine Einstufung als »Clean«, »Suspicious«, »Highly Suspicious« oder »Malware«. Vor allem Zero-Day-Schädlinge und neue Ransomware soll sich so effektiver aufspüren lassen. Die Prüfung der Samples kann manuell angestoßen werden, Mail und Endpoint Security können sie aber auch automatisch an Dynamic Threat Defense weiterreichen.

Übersicht