Watchguard baut Portfolio aus: Vorstoß auf den Endpoint und ins WLAN

In diesem Jahr feiert Watchguard seinen 20. Geburtstag. Das Jubiläum bringt einen Ausbau des Produktportfolios mit sich, der den Partnern des Firewall-Spezialisten neue Geschäftschancen eröffnet. Der Hersteller bietet eine ergänzende Lösung für Endpoints an sowie WLAN-Features, die eine gezieltere Kundenansprache erlauben.

2016 stand für Watchguard im Zeichen einiger Veränderungen. Einerseits gab es mehrere Wechsel im Management des Firewall-Spezialisten, andererseits ein kleine Bereinigung des Portfolios. Die Mail-Appliances für Enterprise-Kunden wurden aufgegeben, wodurch der Fokus des Herstellers nun wieder klar auf Sicherheitslösungen für kleine und mittelständische Unternehmen liegt. Dieser Bereich wurde zudem durch die Übernahme der Threat Detection- und Response-Lösung »Hawkeye G« von Hexis Cyber Solutions verstärkt, sodass Watchguard frisch aufgestellt seinen 20. Geburtstag feiern kann, der dieses Jahr ansteht. »Wir fühlen uns jünger und dynamischer als je zuvor«, bilanziert Michael Haas, Area Sales Director Central EMEA.

Haas berichtet im Gespräch mit CRN, in seiner Region sei Watchguard zuletzt stark gewachsen. Darum habe man in der Channel-Betreuung personell aufstocken und auch ein eigenes Team schaffen können, das sich um Endkunden kümmert. Es soll beispielsweise aus seinen Kundenkontakten Leads für die Partner generieren oder diese bei Bedarf in aufwändigen Projekten unterstützen. Immerhin kommen klassische Firewalls nach Erfahrung des Managers oft nur noch in Randbereichen des Netzwerks zum Einsatz, während am Perimeter zumeist UTM-Appliances mit umfangreichem Feature-Set gefragt sind. »Es gibt einen Trend zu höherwertigen Produkten«, hat Haas festgestellt, und die würden Bratungsdienste, Analysen und Security-Konzepte erfordern – eine große Chance für Partner.

Um sie in diesem Dienstleistungsgeschäft zu unterstützen, hat der Hersteller im vergangenen Jahr einige neue Trainings eingeführt. Zudem versucht er, durch den Ausbau seines Produktangebotes, weiteren Raum für Services zu schaffen. »Unsere Aufgabe als Hersteller wird es in diesem Jahr sein, enger mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten, um sie auf das breitere Portfolio vorzubereiten«, kündigt der Manager an.

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