Umfrage von F5: Zwei Hindernisse für DevOps

DevOps bringen Entwicklung und Betrieb enger zusammen und können so die IT beschleunigen. In der Praxis gibt es allerdings zwei Hauptfaktoren, die eine DevOps-Implementierung behindern.

DevOps können die IT beschleunigen
(Foto: WrightStudio/AdobeStock)

Eine effektive DevOps-Implementierung wird in Unternehmen häufig durch Bürokratie verhindert. Das ergab eine aktuelle Umfrage von F5 Networks, die bei den DevOpsDays in Amsterdam durchgeführt wurde. Immerhin 40 Prozent der Branchenexperten nannten Bürokratie als wichtigstes Problem.

Die zweitgrößte Herausforderung bildet der technische Rückstand durch Legacy-Code und -Systeme. Sie wurde von 25 Prozent der Befragten angegeben. Als nächstes folgt die Inkompatibilität der Produktionsumgebungen, die von 21 Prozent genannt wird. Die Transparenz der Anwendungsleistung gilt für 14 Prozent als Herausforderung.

»DevOps spielt eindeutig eine immer wichtigere Rolle«, sagt Rodrigo Albuquerque, DevOps Solution Developer bei F5. »Es steigert die Effizienz durch die Optimierung von Prozessen, den Wegfall von Silos, Automatisierungstools, Standardisierung von Plattformen und eine starke Kultur der Zusammenarbeit. Doch Bürokratie und veraltete Systeme sind immer noch ein Problem. Automatisierung wird aber letztendlich zu einer breiteren Akzeptanz von DevOps führen.«

Die Ergebnisse dieser Umfrage bestätigen eine bereits existierende F5-Studie unter NetOps- und DevOps-Experten, die auf einen zunehmenden Trend zur teamübergreifenden Zusammenarbeit hinweist. Demnach glauben über drei Viertel der Befragten, dass ihre jeweiligen Kollegen die »richtigen Dinge« innerhalb der IT priorisieren, ein gemeinsames Verständnis für übergeordnete Ziele besitzen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen den Teams bieten.

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