Service-Umsätze ziehen an Hardware-Verkäufen vorbei: IoT-Ausgaben steigen auf über eine Billion Dollar

Die Ausgaben für das Internet of Things werden in den nächsten Jahren jeweils um 12,6 Prozent steigen, angetrieben nicht nur durch die Industrievernetzung, sondern auch durch das Smart Home und die Logistikbranche.

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726 Milliarden Dollar werden nach Prognosen von IDC in diesem Jahr mit IoT-Lösungen umgesetzt. Erstmals sollen die Ausgaben für Services an denen für Hardware vorbeiziehen, doch die größten Zuwächse gibt es im Software-Bereich, wo IoT-Anwendungen und Analytics-Applikationen boomen.

Bis 2023 wird der Markt laut IDC ein Volumen von 1,1 Billion Dollar erreichen – die jährliche Wachstumsrate liegt bei 12,6 Prozent. »Während Unternehmen in Hardware, Software und Services investieren, um ihre IoT-Initiativen zu unterstützen, besteht ihre nächste Herausforderung darin, Lösungen zu finden, die ihnen helfen, die aus all diesen miteinander verbundenen Dingen generierten Daten zu verwalten, zu verarbeiten und zu analysieren«, so IDC-Expertin Carrie MacGillivray.

Der größte Teil der IoT-Ausgaben wird nach Einschätzung der Analysten in die Steuerung von Produktionsanlagen fließen (12,7 Prozent), doch schon auf dem zweiten Platz rangiert das Smart Home (6,6 Prozent). Es folgen die Verwaltung von Assets in Fertigungsumgebungen (5,6 Prozent), das Monitoring von Fracht (5,4 Prozent) und vernetzte Fahrzeuge (3,9 Prozent). Die größten Zuwächse sind IDC zufolge im Consumer-Bereich zu erwarten, der mit 16,8 Prozent überdurchschnittlich zulegen soll.